Aufgepasst: "Freunde" und Kinder brauchen Ihre Hilfe
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Die Polizei Bielefeld warnt vor Betrügern, die über eine Messenger-App mit der Nummer von Bekannten oder als vermeintliche Tochter/ Sohn um Geldüberweisungen bitten.
Bielefeld (ots) - Zweimal waren sie erfolgreich.
Ein 37-Jähriger erhielt gegen 13:30 Uhr am Dienstag, 13.10.2026,
eine Nachricht in einer Messenger-App von der Nummer eines Freundes. Der Absender bat den 37-Jährigen, Geld für eine Zahnarztrechnung, die er aufgrund eines Überweisungslimits nicht überweisen könne, für ihn zu überweisen. Der vermeintliche Freund nannte ihm ein Konto sowie den Namen des Kontoinhabers. Nach einer zweiten Überweisung erhielt der 37-Jährige eine Nachricht von dem Freund, dass sein Messenger gehackt worden war.
Eine 64-jährige Bielefelderin benachrichtigte die Polizei, nachdem sie am Dienstag um 18:58 Uhr vermeintlich eine Nachricht von ihrer Tochter erhalten hatte. Die angebliche Tochter gab vor, dass ihr Handy defekt sei und bat darum, dass die Bielefelderin eine Überweisung für einen Laptop-Kauf vornehme, da sie nicht in das Online-Banking käme. Die 64-Jährige versuchte zunächst ihre Tochter zu erreichen, was nicht gelang. Sie nahm an, dass die Nachricht stimmte, und erledigte die Überweisung. Am nächsten Tag meldete sich die Tochter bei der Bielefelderin und der Betrug kam ans Licht.
Seien Sie Wachsam! Täter können sich mittels "Phishing" Zugang zu Messenger-Apps verschaffen und diese dann nutzen, um den Kontakten als Freunde Nachrichten zu schicken.
Die Polizei erinnert: Überweisen Sie kein Geld, sondern kontaktieren Sie die anfragende Person direkt und fragen Sie im persönlichen Gespräch nach! Lesen und vergleichen Sie aufmerksam den Schreibstil und werden sie misstrauisch, wenn Sie Geld auf ein Konto mit einem anderen Namen als den des Freundes überweisen sollen!
Rückfragen von Journalisten bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3020
Katja Küster (KK), Tel. 0521/545-3195
Sarah Siedschlag (SI), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023
Fabian Rickel (FR), Tel. 0521/545-3024
Caroline Steffen (CS), Tel. 0521/545-3026
Lukas Reker (LR), Tel. 0521/545-3222
E-Mail: [email protected]
https://bielefeld.polizei.nrw/
Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0
Original-Content von: Polizei Bielefeld, übermittelt durch news aktuell
Ein 37-Jähriger erhielt gegen 13:30 Uhr am Dienstag, 13.10.2026,
eine Nachricht in einer Messenger-App von der Nummer eines Freundes. Der Absender bat den 37-Jährigen, Geld für eine Zahnarztrechnung, die er aufgrund eines Überweisungslimits nicht überweisen könne, für ihn zu überweisen. Der vermeintliche Freund nannte ihm ein Konto sowie den Namen des Kontoinhabers. Nach einer zweiten Überweisung erhielt der 37-Jährige eine Nachricht von dem Freund, dass sein Messenger gehackt worden war.
Eine 64-jährige Bielefelderin benachrichtigte die Polizei, nachdem sie am Dienstag um 18:58 Uhr vermeintlich eine Nachricht von ihrer Tochter erhalten hatte. Die angebliche Tochter gab vor, dass ihr Handy defekt sei und bat darum, dass die Bielefelderin eine Überweisung für einen Laptop-Kauf vornehme, da sie nicht in das Online-Banking käme. Die 64-Jährige versuchte zunächst ihre Tochter zu erreichen, was nicht gelang. Sie nahm an, dass die Nachricht stimmte, und erledigte die Überweisung. Am nächsten Tag meldete sich die Tochter bei der Bielefelderin und der Betrug kam ans Licht.
Seien Sie Wachsam! Täter können sich mittels "Phishing" Zugang zu Messenger-Apps verschaffen und diese dann nutzen, um den Kontakten als Freunde Nachrichten zu schicken.
Die Polizei erinnert: Überweisen Sie kein Geld, sondern kontaktieren Sie die anfragende Person direkt und fragen Sie im persönlichen Gespräch nach! Lesen und vergleichen Sie aufmerksam den Schreibstil und werden sie misstrauisch, wenn Sie Geld auf ein Konto mit einem anderen Namen als den des Freundes überweisen sollen!
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Quelle: Nordrhein-Westfalen