(321/2026) Schwerpunktkontrolle gegen Fahrraddiebstahl: Tatverdächtiger nach versuchtem Diebstahl an Schule identifiziert, hochwertiges Mountainbike bei weiterer Personenüberprüfung sichergestellt
Göttingen, Innenstadt Montag, 28. September 2026, zwischen 10.00 und 18.00 Uhr GÖTTINGEN (ab/jk) - Im Rahmen ihrer fortlaufenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Fahrraddiebstählen hat die Polizei Göttingen am vergangenen Montag (28.09.26) erneut gezielte Kontrollen im Innenstadtbereich durchgeführt.
Göttingen (ots) - Dabei waren Einsatzkräfte in Zivil unter anderem an bekannten Brennpunkten und im Umfeld größerer Wohnobjekte unterwegs.
Während des Einsatzes meldete eine Passantin über den Polizeinotruf einen mutmaßlichen Fahrraddiebstahl an einer Schule. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Mann dort versucht haben, an einem Fahrradständer ein Fahrrad zu entwenden. Als die Göttingerin ihn darauf ansprach und sagte, dass sie bereits die Polizei alarmiert habe, ließ der Verdächtige das Rad zurück und flüchtete zu Fuß. Anhand der übermittelten Personenbeschreibung und der Beobachtungen der eingesetzten Kräfte konnte ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger identifiziert werden.
Die Ermittler suchten anschließend eine Anschrift in Göttingen auf, an der sich der bereits amtsbekannte 23-Jährige nach polizeilichen Erkenntnissen derzeit aufhält. Dort trafen sie den Gesuchten an. Bei ihm fanden die Beamten eine geringe Menge Heroin, das portionsweise verpackt war. Die Substanz wurde sichergestellt. Gegen den Göttinger wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Fahrraddiebstahls sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Anschließend wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hochwertiges Rad, Bankkarten und Messer bei 48-Jährigem sichergestellt
Weil er ein hochwertiges TREK-Mountainbike mitführte, geriet ein 48 Jahre alter Göttinger am Nachmittag auf der Weender Landstraße ins Visier der Einsatzkräfte. Im Rahmen der Überprüfung des ebenfalls bereits amtsbekannten Mannes stieß man auf eine Konsumeinheit der Droge "Flex", mehrere Bankkarten sowie zwei Messer. Zur Herkunft des Rades befragt, gab der Kontrollierte an, es "gekauft zu haben". Das Rad wurde in der Folge sichergestellt. Die mitgeführten Bankkarten konnten im Zuge der Sachverhaltsaufnahme einem Wohnungseinbruchsdiebstahl Anfang September in Göttingen zugeordnet werden. Auch sie wurden einbehalten. Da gegen den Göttinger außerdem ein aktuelles Waffenbesitzverbot besteht, beschlagnahmten die Ermittler die Messer und leiteten gegen den 48-Jährigen zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Die weiteren Ermittlungen dauern auch hier an.
Maßnahmen gehen weiter - Fallzahlen gehen deutlich zurück
Die Bekämpfung von Fahrraddiebstählen bildet in Göttingen seit längerer Zeit einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Neben offenen und verdeckten Kontrollmaßnahmen gehören hierzu unter anderem Überprüfungen an bekannten Tat- und Umschlagplätzen sowie umfangreiche Ermittlungs- und Präventionsmaßnahmen. Die intensivierten Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen sind dabei ein wesentlicher Baustein der polizeilichen Strategie zur nachhaltigen Bekämpfung des Fahrraddiebstahls.
Das komplexe Maßnahmenkonzept zeigt nachweislich erste Erfolge. Betrug die Gesamtzahl der Taten im Jahr 2024 in der Polizeiinspektion noch 2.803, ist es bereits im Folgejahr gelungen, diesen Wert um rund 1.000 auf 1.817 Fälle zu senken. Für das Jahr 2026 geht man derzeit von deutlich unter 1.000 Taten aus. Der erhebliche Rückgang wird als gemeinsamer Erfolg aller hartnäckig an dem Thema arbeitenden Dienstzweige und zugleich großer Fortschritt im Umgang mit diesem besonderen Dauer-Schwerpunktthema gewertet.
Während des Einsatzes meldete eine Passantin über den Polizeinotruf einen mutmaßlichen Fahrraddiebstahl an einer Schule. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Mann dort versucht haben, an einem Fahrradständer ein Fahrrad zu entwenden. Als die Göttingerin ihn darauf ansprach und sagte, dass sie bereits die Polizei alarmiert habe, ließ der Verdächtige das Rad zurück und flüchtete zu Fuß. Anhand der übermittelten Personenbeschreibung und der Beobachtungen der eingesetzten Kräfte konnte ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger identifiziert werden.
Die Ermittler suchten anschließend eine Anschrift in Göttingen auf, an der sich der bereits amtsbekannte 23-Jährige nach polizeilichen Erkenntnissen derzeit aufhält. Dort trafen sie den Gesuchten an. Bei ihm fanden die Beamten eine geringe Menge Heroin, das portionsweise verpackt war. Die Substanz wurde sichergestellt. Gegen den Göttinger wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Fahrraddiebstahls sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Anschließend wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hochwertiges Rad, Bankkarten und Messer bei 48-Jährigem sichergestellt
Weil er ein hochwertiges TREK-Mountainbike mitführte, geriet ein 48 Jahre alter Göttinger am Nachmittag auf der Weender Landstraße ins Visier der Einsatzkräfte. Im Rahmen der Überprüfung des ebenfalls bereits amtsbekannten Mannes stieß man auf eine Konsumeinheit der Droge "Flex", mehrere Bankkarten sowie zwei Messer. Zur Herkunft des Rades befragt, gab der Kontrollierte an, es "gekauft zu haben". Das Rad wurde in der Folge sichergestellt. Die mitgeführten Bankkarten konnten im Zuge der Sachverhaltsaufnahme einem Wohnungseinbruchsdiebstahl Anfang September in Göttingen zugeordnet werden. Auch sie wurden einbehalten. Da gegen den Göttinger außerdem ein aktuelles Waffenbesitzverbot besteht, beschlagnahmten die Ermittler die Messer und leiteten gegen den 48-Jährigen zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Die weiteren Ermittlungen dauern auch hier an.
Maßnahmen gehen weiter - Fallzahlen gehen deutlich zurück
Die Bekämpfung von Fahrraddiebstählen bildet in Göttingen seit längerer Zeit einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Neben offenen und verdeckten Kontrollmaßnahmen gehören hierzu unter anderem Überprüfungen an bekannten Tat- und Umschlagplätzen sowie umfangreiche Ermittlungs- und Präventionsmaßnahmen. Die intensivierten Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen sind dabei ein wesentlicher Baustein der polizeilichen Strategie zur nachhaltigen Bekämpfung des Fahrraddiebstahls.
Das komplexe Maßnahmenkonzept zeigt nachweislich erste Erfolge. Betrug die Gesamtzahl der Taten im Jahr 2024 in der Polizeiinspektion noch 2.803, ist es bereits im Folgejahr gelungen, diesen Wert um rund 1.000 auf 1.817 Fälle zu senken. Für das Jahr 2026 geht man derzeit von deutlich unter 1.000 Taten aus. Der erhebliche Rückgang wird als gemeinsamer Erfolg aller hartnäckig an dem Thema arbeitenden Dienstzweige und zugleich großer Fortschritt im Umgang mit diesem besonderen Dauer-Schwerpunktthema gewertet.
Quelle: Niedersachsen