Per Haftbefehl wegen der Straftat "Beleidigung" gesuchter Mann von der Bundespolizei festgenommen - während Sachverhaltsaufnahme folgen rassistische "Beleidigungen" gegenüber Bundespolizisten
Am 01.10.2026 nahmen Bundespolizisten gegen 17:30 Uhr einen per Haftbefehl gesuchten 44-jährigen Mann im Hamburger Hauptbahnhof fest.
Hamburg (ots) - Zuvor hatten Bahnreisende einer Präsenzstreife der Bundespolizei gemeldet, dass ein Mann im Hauptbahnhof Streit mit einem Kioskbesitzer habe. Eine strafbare Handlung konnte durch die Bundespolizisten vor Ort nicht festgestellt werden. Der 44-jährige Mann zeigte sich damit unzufrieden und beleidigte daraufhin einen Bundespolizisten (Alter: 27 Jahre) auf Grund dessen Hautfarbe in rassistischer Art und Weise.
Aufgrund der beleidigenden Äußerungen stellten die Bundespolizisten die Identität des deutschen Staatsangehörigen fest. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Er wurde wegen Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Hamburg per Haftbefehl gesucht.
Der 44-Jährige hatte eine geforderte, restliche Geldstrafe in Höhe von 68 Euro nicht gezahlt und war bislang "untergetaucht". Die ursprüngliche Geldstrafe lag bei 70 Tagessätzen zu je 2 EUR. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof konnte er den haftbefreienden Betrag von 68 EUR bezahlen, sodass er keine Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.
Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann aus der Wache entlassen. Gegen ihn wurde nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Straftatverdachts "Beleidigung" eröffnet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Aufgrund der beleidigenden Äußerungen stellten die Bundespolizisten die Identität des deutschen Staatsangehörigen fest. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Er wurde wegen Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Hamburg per Haftbefehl gesucht.
Der 44-Jährige hatte eine geforderte, restliche Geldstrafe in Höhe von 68 Euro nicht gezahlt und war bislang "untergetaucht". Die ursprüngliche Geldstrafe lag bei 70 Tagessätzen zu je 2 EUR. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof konnte er den haftbefreienden Betrag von 68 EUR bezahlen, sodass er keine Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.
Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann aus der Wache entlassen. Gegen ihn wurde nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Straftatverdachts "Beleidigung" eröffnet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Quelle: Hamburg