(BC) Bad Schussenried - Tier ausgewichen, Leitpfosten gestreift und überschlagen / Am Sonntag kam ein vollbesetztes Auto bei Bad Schussenried von der Straße ab.
Die fünf Insassen hatten Glück und verletzte sich Dank des Sicherheitsgurtes nur leicht.
Ulm (ots) - Kurz nach 22.45 Uhr war ein 18-Jähriger mit seinem BMW L283 von Ingoldingen in Richtung Reichenbach unterwegs. Kurz nach der Einmündung zur Schussen / L284 sprang wohl ein Wildtier plötzlich über die Straße. Diesem wollte der Fahranfänger ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab. Dort streifte der BMW einen Leitpfosten. In der weiteren Folge übersteuerte das Auto, raste nach links und kam von der Straße ab. Der BMW überschlug sich und kam im angrenzenden Feld zum Liegen. Die fünf jungen Insassen im Alter von 18, 19 und 20 Jahren waren angegurtet und hatten Glück. Sie konnte sich noch selbst aus dem Auto befreien und den Notruf wählen. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen und einem Notarzt vor Ort und brachte die jungen Männer mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei Riedlingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Totalschaden am BMW auf etwa 30.000 Euro. Ein Abschlepper barg das Fahrzeug. Auf den 18-Jährigen kommt nun eine Anzeige zu. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges musste die Kreisstraße in diesem Bereich halbseitig gesperrt werden.
Das Anlegen von Gurten im Straßenverkehr rettet Leben. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern. Dieser ist kaum zu überleben. Deshalb empfiehlt die Polizei, den Gurt immer, noch vor Fahrtantritt, anzulegen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
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Das Anlegen von Gurten im Straßenverkehr rettet Leben. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern. Dieser ist kaum zu überleben. Deshalb empfiehlt die Polizei, den Gurt immer, noch vor Fahrtantritt, anzulegen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
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Quelle: Baden-Württemberg