Forschende haben sogenannte "Anthroboter" geschaffen - winzige Roboter, die aus menschlichen Luftröhrenzellen bestehen. Sie sollen in Zukunft Kranke bei der Heilung unterstützen. Text: bearbeitet durch freenet (mehr Infos)
Forschende haben sogenannte "Anthroboter" geschaffen - winzige Roboter, die aus menschlichen Luftröhrenzellen bestehen. Sie sollen in Zukunft Kranke bei der Heilung unterstützen. Text: bearbeitet durch freenet (mehr Infos)
Im Labor zeigte sich, dass die "Anthroboter" beschädigtes Nervengewebe von Menschen reparieren können.
Die Zellen wurden aus der Luftröhre erwachsener Menschen gewonnen und zu Kugeln geformt.
Innerhalb von zwei Wochen bildeten die Zellen Flimmerhärchen, die als Ruder zur Fortbewegung dienten.
Das Verhalten der "Anthroboter" überraschte das Team: Die lebenden Zellen zeigten unterschiedliche Bewegungsmuster, darunter gerade Linien, Kreise und chaotische Bewegungen.
Die Entwicklungsbiologen hoffen auf zukünftige Anwendungen in der personalisierten Medizin, insbesondere zur Wundheilung.
Experten bezeichneten die Forschung als "erstaunlich und bahnbrechend". Sie könnte die Grundlage für die Nutzung von Biobots in verschiedenen Funktionen bilden.
Genauso vorstellbar ist mit den lebenden Zellen die Arterienreinigung und die Erkennung oder Bekämpfung von Bakterien.
Die "Anthroboter" könnten potenziell in der Medikamentenverabreichung sowie bei der Gewebereparatur eingesetzt werden.
Bevor die winzigen Roboter aus lebenden Zellen jedoch in Zukunft zur Behandlung eingesetzt werden, sind noch weitere Studien nötig.
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