Sant'Ignazio di Loyola liegt nur etwa 250 Meter vom berühmten Pantheon entfernt, lockt jedoch nur einen Bruchteil der Touristen an. Dabei bietet die Jesuitenkirche wunderschöne Fresken ...
... und eine Scheinkuppel. Erst bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Kuppel als aufgemalt. Andrea Pozzo (1642-1709) prägte mit diesem Kunstwerk die perspektivische Malerei.
Ihren Mut können Besucher in der Säulenvorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin unter Beweis stellen. Denn dort hängt ein rund 2.000 Jahre altes Relief namens Bocca della Verità. Der Legende nach enttarnt dieser "Mund der Wahrheit" Lügner, die ihre Hand verlieren, wenn sie sie hineinlegen.
Der Weg zum Hauptquartier des Malteserordens auf dem Aventin lohnt sich. Denn die unscheinbare Tür gewährt einen der spektakulärsten Ausblicke der Stadt.
Durch das Schlüsselloch sieht man bis zum Petersdom - und obwohl der Tiber und der ganze Stadtteil Trastevere dazwischenliegen, wirkt er zum Greifen nah.
Im Petersdom gibt es nicht nur die Kuppel und die Pietà von Michelangelo zu bewundern. Auch die rund 700 Jahre alte Petrus-Bronzestatue von Arnolfo di Cambio ist beeindruckend. Die Berührung des rechten Fußes soll übrigens Glück bringen.
Links neben dem Petersdom liegt der kleine und meist wenig beachtete Campo Santo Teutonico, der Deutsche Friedhof. Man muss schon auch wissen, wie man hinkommt: Interessierte bitten bei den Schweizer Gardisten am Tor in deutscher Sprache um Zugang.
Gruselig wird es in der Kapuzinergruft an der Via Vittorio Veneto. Dort sind die Gebeine von rund 3.600 Brüdern zu Kunstwerken dekoriert. Die schaurige Sehenswürdigkeit der Santa Maria della Concezione kann gegen Eintritt besichtigt werden.
Ein Elefant mitten in Rom? Ja, das gibt es: Auf der Piazza della Minerva nahe des Pantheons entzückt seit 1677 die spezielle Statue, die Ercole Ferrata nach einem Entwurf des bekannten Bildhauers Gian Lorenzo Bernini schuf. Der Elefant trägt den kleinsten der römischen Obelisken.
In der Basilika San Paolo fuori le mura sind alle 266 Päpste von Petrus bis Franziskus in Mosaikmedaillons dargestellt. Angeblich geht die Welt unter, wenn alle Plätze belegt sind. Wie gut, dass Johannes Paul II. (1920-2005) das Mosaikband noch um 25 Plätze erweitern ließ.
Viele Touristen haben nur die große Basilika San Giovanni in Laterano im Blick und übersehen die aus Jerusalem stammende Heilige Treppe gegenüber, auf der Jesus seinen Kreuzweg begonnen haben soll. Die 28 Stufen gelten deshalb unter Pilgern so heilig, dass sie sie nur kniend und betend erklimmen.