Kuriose Fakten rund um den Muttertag
Geschichte, Bräuche und die beliebtesten Geschenke: Rund um den Muttertag gibt es einiges zu wissen...
Kuriose Fakten rund um den Muttertag
Geschichte, Bräuche und die beliebtesten Geschenke: Rund um den Muttertag gibt es einiges zu wissen...
Entstanden ist der Muttertag in den Vereinigten Staaten. Erfunden hat ihn die Methodistin Anna Marie Jarvis (1864-1948). Der 12. Mai 1907 war der zweite Todestag ihrer Mutter, daher veranstaltete sie einen feierlichen Gedenktag.
Ihr Bestreben war es, den Tag in ganz Amerika einzuführen - und das gelang ihr auch. Ihre Bewegung brachte schließlich einen Antrag dazu im US-Kongress ein. Seit 1914 gibt es den Tag in allen Bundesstaaten als nationalen Feiertag.
Rund um den Globus gründeten sich ähnliche Organisationen. In Deutschland hielt der Tag in den 1920er Jahren Einzug. Beworben hat ihn der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, denn bekanntlich profitieren Blumenläden ja besonders vom Muttertag.
Übrigens: Rund 59 Prozent der Mitbringsel für deutsche Mütter sind Blumensträuße. Für Blumenhändler bedeutet dies nicht nur viel Arbeit, sondern auch hohe Umsätze. In der Woche vor dem Muttertag sind es durchschnittlichen 130 Millionen Euro.
Geschenke dürfen am Muttertag bekanntlich nicht fehlen. In den USA sind die finanziellen Ausgaben für diesen Tag nach Weihnachten die zweithöchsten.
Schätzungen zufolge spendiert jeder Amerikaner durchschnittlich um die 170 US-Dollar (etwa 140 Euro) für Muttertagsgeschenke. Deutsche hingegen geben laut Handelsverband Deutschland (HDE) im Durchschnitt nur 40 Euro aus.
Andere Länder, andere Sitten: Im deutschsprachigen Raum feiert man den Tag am zweiten Sonntag im Mai. Das ist nicht auf der ganzen Welt so. Der Ehrentag der Mütter ist nämlich weltweit über das ganze Jahr verteilt.
So findet er in Norwegen am zweiten Sonntag im Februar statt. Armenien, Bulgarien, Moldau und andere Länder zelebrieren ihn gemeinsam mit dem Frauentag am 8. März.
In Äthiopien gibt es kein fixes Datum. Gefeiert wird, wenn der erste Regen im Oktober oder November fällt.
Weiter geht es mit dem Kosenamen: Für die Hälfte der Deutschen ist das ganz klar "Mama". Rund ein Drittel sagt "Mutti". "Mutter" nennen neun Prozent ihre Mama. Fünf Prozent verwenden "Mami" als Kosenamen.
In Deutschland schenken 80 Prozent der Töchter und Söhne ihrer Mutter am Feiertag ein Geschenk. Dabei sind Männer im Durchschnitt großzügiger. Gut ein Drittel von ihnen greift für die Mama tiefer in die Tasche als für die Partnerin am Valentinstag.
Fun Fact: Am Vatertag zeigen sich die Deutschen deutlich sparsamer. Nur 40 Prozent beschenken ihre Väter.