Ob Klassiker wie Fenchel und Kamille oder Exoten wie Roselle und Rooibos: Die Welt der Teekräuter hat so einiges zu bieten...
Ob Klassiker wie Fenchel und Kamille oder Exoten wie Roselle und Rooibos: Die Welt der Teekräuter hat so einiges zu bieten...
Einer der Klassiker schlechthin ist Fencheltee. Er wird aus den Samen des Fenchels hergestellt und hilft vor allem bei Erkältungen und Verdauungsbeschwerden.
In arabischen und nordafrikanischen Ländern ist der Pfefferminztee oft ein Nationalgetränk, da er sehr erfrischend wirkt. Wegen seiner starken ätherischen Öle ist die pflegeleichte Pflanze auch hierzulande für Tees beliebt.
Zitronenmelisse ähnelt nicht nur optisch der Pfefferminze, sondern auch im Geschmack - und ist ebenfalls heilsam bei Blähungen. Achtung: Man sollte die Melisse vor Juni ernten, da sie sonst bitter schmecken kann.
Alles andere als ein Unkraut ist die Brennnessel - man sollte nur beim Ernten Handschuhe tragen. Da der aus den Brennnesselblättern gewonnene Tee stark entwässert, eignet er sich besonders gut für Fastenkuren.
Der Klassiker bei Halsschmerzen: Salbei. Er besitzt Inhaltsstoffe wie Kampfer und Cineol, die gegen Entzündungen wirken. Salbei hilft darüber hinaus auch gegen Übelkeit.
Thymian ist ebenfalls ein gegen Erkältungen geeignetes Kraut, das den Atemwegen guttut. Für den Tee sollten stets die ganzen Triebe der immergrünen Pflanze verwendet werden.
Rooibos stammt aus Südafrika. In Deutschland ist der Tee seit den 90er Jahren beliebt, wird hier auch Rotbusch genannt. Durch Fermentation entsteht die charakteristische rote Farbe. Verbreitet ist auch unfermentierter, milderer Grüner Rooibos.
Aus der Holunderpflanze lässt sich nicht nur Früchtetee herstellen. Die Blüten eignen sich auch für einen intensiv schmeckenden Kräutertee. Ein Aufguss mit den Blüten des Schwarzen Holunders wirkt schweißtreibend und erhöht die Körpertemperatur.
Wie Rooibos stammt Rosellen-Tee aus Afrika. Er wird aus den roten Blütenkelchen der afrikanischen Malve gewonnen. Hibiskustee soll Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.
Zitronenverbene heißt nicht nur so, sondern schmeckt tatsächlich etwas zitronig. Die aus Südamerika stammende, auch Zitronenstrauch genannte Pflanze hilft gegen Nervosität und Schlaflosigkeit.