Hohe Bußgelder: An diesen beliebten Urlaubsorten gilt ein Bikini-Verbot
Im Urlaub darf es gerne mal etwas locker und leichter zugehen. Das gilt auch für die Garderobe, besonders, wenn es warm ist. Mit leichter Badebekleidung wie Bikinis oder Badehosen abseits des Strandes durch den Urlaubsort zu flanieren oder gar in Restaurants halbnackt essen zu gehen, finden jedoch viele Einheimische Anstands- und respektlos. Immer mehr Urlaubsorte verbieten daher das Tragen von Badebekleidung außerhalb von Strand und Promenade, wie "Reisereporter.de" berichtet. Vielerorts drohen bei Verstößen Bußgelder.
An diesen Orten in Italien herrscht Bikini-Verbot
Als einer der ersten italienischen Kommunen verhängte der auch bei Deutschen beliebte Badeort Lignano zwischen Venedig und Triest bereits im Sommer 2024. Seitdem ist es dort verboten sich außerhalb der Strandpromenade in Badekleidung aufzuhalten wie die Lokalzeitung "Udine Today" berichtete. Männer müssen ihren Oberkörper mindestens mit einem T-Shirt bedecken, Frauen müssen ebenfalls ein geeignetes Oberteil über Bikini oder Badeanzug tragen. Die Regelung gilt ab einem Alter von zwölf Jahren. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld zwischen 25 und 500 Euro rechnen.
Auch am Comer See im Urlaubsort Varenna ist das Tragen von Badebekleidung im Ort verboten, Verstöße werden laut "Reisereporter.de" mit einem Bußgeld zwischen 50 und 200 Euro geahndet. Ähnlich sieht es in Sorrent aus, wo Halbnackte mit bis zu 500 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden können. 450 Euro kostet es, wenn Touristinnen und Touristen in Venedig zu leicht bekleidet durch die Gassen schlendern.
Bikini-Verbote auch in Frankreich
Auch in französischen Badeorten stören Urlauberinnen und Urlauber, die nur in Badebekleidung unterwegs sind, dass Stadtbild. Laut Reisereporter gilt derzeit ein Bikini-Verbot in rund 20 Badeorten des Landes. Darunter so beliebte Destinationen wie Saint-Tropez, Nizza oder Trouville-sur-Mer. Die Strafen variieren je nach Kommune. In Nizza ist ein Bußgeld von 35 Euro zu zahlen, in den Orten Arcachon, Deauville und Narbonne müssen Touristinnen und Touristen laut "Reisereporter.de" mit einem Bußgeld über 150 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Bikini-Verbote in Spanien und Portugal
Auch an einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen, auf Mallorca, ist es nicht erwünscht, dass Urlauberinnen und Urlauber sich außerhalb des Strandes zu leicht bekleidet zeigen. In Palma de Mallorca belasten Verstöße die Urlaubskasse mit 50 bis 200 Euro. Laut "Reisereporter.de" verwehren dort auch einige Clubs den zu leicht Bekleideten den Zutritt.
Am teuersten ist es aber, in Albufeira in Portugal in Badebekleidung den Ort zu erkunden. Dort wäre mit einem Bußgeld von 1.500 Euro gleich der ganze Urlaub gefährdet.