Total Commader: Mehr Kontrolle seit 30 Jahren
Total Commader: Mehr Kontrolle seit 30 Jahren
Suchst Du ein Tool, das bei jeder PC-Neuinstallation einen hohen Nutzen hat, könnte Total Commander die richtige Wahl für Dich sein – denn das Programm nimmt Dir viel Arbeit ab.
Große Auswahl bei der Neueinrichtung
Kaufst Du einen neuen PC oder ein Notebook oder bastelst Dir alles selbst zusammen, stehst Du meist vor viel Arbeit. Der Anfang ist leicht gemacht, denn meistens fällt die Entscheidung für das Betriebssystem auf Windows 11. Das wirst Du dann noch ein wenig konfigurieren und an Deine persönlichen Vorlieben anpassen – sofern das nicht automatisch via Microsoft-Account geschieht. Danach hast Du aber recht viel Auswahl:
- Browser: Edge, Chrome, Firefox, Vivaldi und mehr. Der Browsermarkt ist breit aufgestellt und bietet von sehr verbreiteten Anwendungen bis zu Nischen für Experimentierfreudige alles, was Du Dir wünschst.
- Einfache Bildbearbeitung: Paint reicht eventuell, aber Paint.NET kann noch mehr. Eine deutlich umfangreichere Programmbibliothek gibt es dank GIMP – aber das ist vielleicht etwas zu überladen für Einsteiger.
- Messenger: Heute sind WhatsApp, Snapchat, Signal, Telegram und mehr auch auf dem Desktop verbreitet. Auch hier kommt es darauf an, was Du brauchst und bevorzugst.
Selbst Programme wie Microsoft Office, könntest Du durch LibreOffice ersetzen – oder auch nicht, denn die Wahl liegt bei Dir. Was damit gemeint ist: Für die meisten Programme gibt es Alternativen auf dem Markt. Eine Ausnahme ist Total Commander. Das Tool ist für viele Menschen unersetzbar, sobald man sich einmal in die App eingearbeitet hat.
Was kann Total Commander?
Das Programm ist bereits seit knapp 30 Jahren erhältlich. Es hat zwar viele Frischzellenkuren bekommen, aber ist sich inhaltlich treu geblieben. 30 Tage kannst Du es kostenlos für den Privatgebrauch testen, danach ist eine Zahlung fällig – aber die gilt lebenslang. Hast Du Dich einmal für den Kauf entschieden, wirst Du also die nächsten Jahre oder Jahrzehnte Ruhe haben.
Vorstellen kannst Du Dir Total Commander wie einen Windows Explorer, der um zahlreiche Funktionen erweitert wurde:
- Zwei-Fenster-Modus: Generell kannst Du links eine Daten- und Ordnerstruktur sehen und rechts eine Vorschau auf den Inhalt dieser Dateien. Das ist bei Bildern oder auch Dokumenten, die Du nicht sauber benannt hast und deren Inhalt Dir daher allein vom Dateinamen schleierhaft ist, ein Vorteil.
- FTP integriert: Greifst Du noch immer auf Webseiten via FTP-Protokoll zu, um Dateien hoch- und herunterzuladen, brauchst Du kein zusätzliches Tool. Total Commander bringt einen eigenen integrierten FTP-Client mit, sodass die Installation anderer Tools hinfällig wird.
- Dateiumbenennung: Von Haus aus kannst Du mehrere Dateien auf einmal umbenennen. Beispielsweise könntest Du 100 Bilder aus dem Urlaub mit wenigen Klicks umbenennen in so etwas wie „Urlaub 1.jpg“, „Urlaub 2.jpg“ und so weiter – viel besser als „IMG_WIN_20221144.jpg“ oder ähnlich. Auch dafür gibt es externe Tools, die Du aber dank Total Commander nicht mehr brauchst.
Durch die lange Entwicklungszeit sind auch einige Funktionen an Bord, die heute weniger relevant sind. Beispielsweise konnte Total Commander schon immer Archive entpacken, was Windows erst mit Version 10 von Haus aus beherrschte. Ein paar der Ideen von Total Commander sind also aus historischer Sicht noch interessant, aber wenig nützlich.
Du kannst Du Total Commander einen Monat ohne Kosten testen – und selbst entscheiden, ob es ein anachronistisches Stück Software für die Schublade ist oder noch immer seine Daseinsberechtigung hat.