Diese Einstellung lässt Dich sicher surfen
Sicher gegen HTTP: Browsereinstellungen jetzt ändern
Eine einzige Einstellung im Browser reicht aus, um sicherer zu surfen. Dann verweigern Chrome, Edge und Firefox die Interaktion mit unsicheren HTTP-Verbindungen.
Die Entwickler der Browser Chrome, Edge und Firefox bemühen sich seit geraumer Zeit, dem Nutzer die notwendigen Mittel zum sicheren Surfen zu geben. Der Nutzer muss sie nur in den Browsereinstellungen finden und aktivieren. Unter anderem kannst Du Dich so vor unseriösen Webseiten schützen, welche den veralteten Standard HTTP (Hypertext Transfer Protocol) verwenden.
HTTPS gilt heute als der sichere Standard für moderne Webseiten. Das „S“ steht übrigens für „Secure“. Dieses Übertragungsprotokoll ermöglicht es Webseiten und Besuchern, Daten miteinander auszutauschen, ohne dass Dritte diese abfangen können. Dementsprechend gelten Webseiten mit HTTPS als sicher, wohingegen viele Browser automatisch den Zugriff auf HTTP-Webseiten verweigern.
Browser handhaben die möglichen Gefahren der HTTP-Verbindungen auf ähnliche Weise. Mit den richtigen Einstellungen warnen sie Dich vor dem Zugriff auf unsichere Seiten. Das Entwicklerteam von Google Chrome will mit einem Update ab Oktober 2026 nur noch sichere HTTPS-Verbindungen erlauben, es sei denn, der Nutzer gibt seine Zustimmung zum Aufruf der HTTP-Webseite. Diese Funktion kannst Du allerdings jetzt schon in den Einstellungen aktivieren. Das bietet sich vor allem deswegen an, weil das Internet nicht gerade sicherer wird. Im Gegenteil: Dank künstlicher Intelligenz haben Cyberkriminelle jetzt schon mehr Möglichkeiten, unsichere Verbindungen für ihre Machenschaften auszunutzen.
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HTTP-Verbindungen in Chrome verweigern
Um im Chrome-Browser den Zugriff auf HTTP-Seiten automatisch zu unterbinden, öffnest Du zunächst die Einstellungen über das Drei-Punkte-Symbol oben rechts. Navigiere hier zu „Datenschutz und Sicherheit“, dann zu „Sicherheit“. In dem Untermenü „Sichere Verbindungen“ aktivierst Du dann „Immer verschlüsselte Verbindungen verwenden“.
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Google Chrome gibt Dir die Wahl zwischen zwei Modi. Mit der Einstellung „Warnt Sie bei unsicheren öffentlichen Websites“ werden Verbindungen nur zu externen Webseiten unterbrochen, sollten diese nicht über den HTTPS-Standard verfügen. Davon sind allerdings keine HTTP-Webseiten im heimischen Netz betroffen, wie etwa die Router-Einstellungen des Heimnetzes. In der Regel sollten diese als sicher gelten. Du kannst mit der Einstellung „Warnt Sie bei unsicheren öffentlichen und privaten Websites“ jedoch auch diese Verbindungen automatisch unterbrechen.
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HTTP-Einstellungen für Edge
Auch beim Edge-Browser wählst Du zunächst das Drei-Punkte-Symbol aus und dann die „Einstellungen“. Navigiere dann zu „Datenschutz, Suche und Dienste“ und von hier auf „Sicherheit“. Hier muss die Funktion „Automatisch zu weiteren sicheren Verbindungen mit automatischem HTTPS wechseln“ aktiviert sein. Indem Du „Warnungen zu unsicheren öffentlichen und privaten Sites“ bestätigst, bekommst Du auch Meldungen beim Zugriff auf HTTP-Seiten innerhalb des Heimnetzes.
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Gegen HTTP in Firefox schützen
In Firefox wird das Menü oben rechts mit drei Linien dargestellt. Klicke darauf und dann auf „Einstellungen“. Hier suchst Du nach „Datenschutz & Sicherheit“. Dann scrollst Du lange herunter bis zum unteren Ende der Einstellungen und aktivierst „Nur-HTTPS-Modus“, gefolgt von „Nur-HTTPS-Modus in allen Fenstern aktivieren“. Du hast außerdem die Möglichkeit, mit „Nur-HTTPS-Modus nur in privaten Fenstern aktivieren“ den Schutz auf das heimische Netzwerk zu beschränken. Allerdings ist das nicht sinnvoll, es sei denn, Du willst unbedingt unsichere Webseiten aufrufen können.