Die häufigsten WLAN-Schwierigkeiten
Die häufigsten WLAN-Schwierigkeiten – und wie Du sie lösen kannst!
Wir bieten Lösungen für viele WLAN-Probleme: von nicht angezeigten Netzwerken über Authentifizierungsfehler bis zu langsamen Verbindungen.
Ein WLAN ist praktisch. Denn so kannst Du Dich ohne lästige Kabel mit dem jeweiligen Netzwerk verbinden und online gehen. Allerdings ist auch das Potenzial für Verbindungs- und Geschwindigkeitsprobleme besonders hoch.
Hier kann bereits ein kleines Detail für große Schwierigkeiten sorgen. So hast Du mit Deinem netzwerkfähigen Endgerät – auch Client genannt – möglicherweise keinen (optimalen) Zugriff. Damit Du auf den WLAN-Komfort nicht verzichten musst, skizzieren wir die häufigsten Probleme und die passenden Lösungen.
Die häufigsten WLAN-Schwierigkeiten – und wie Du sie lösen kannst:
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1. WLAN wird nicht angezeigt
Teilweise taucht Dein WLAN bzw. dessen Kennung – der sogenannte Service Set Identifier (SSID) – nicht in der Liste des jeweiligen Clients auf. Dementsprechend kannst Du es auch nicht auswählen. Das kann mehrere Gründe haben, die unterschiedliche Herangehensweisen erfordern.
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So löst Du das Problem:
a) WLAN aktivieren:
Manchmal ist die Lösung des Problems ganz einfach: Wenn WLAN als Verbindungsoption nicht eingeschaltet ist, kannst Du es auch nicht nutzen. Sowohl bei einigen Clients als auch bei manchen Routern lässt sich WLAN ausschalten, um Energie zu sparen. Die entsprechende Einstellung findet sich bei Routern in deren Menü. Bei einer FRITZ!Box gelangst Du dorthin, indem Du in die Adresszeile Deines Browsers den Befehl "http://fritz.box" eingibst und dann dem Pfad "WLAN" und "Funknetz" folgst.
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b) Genutztes Frequenzband prüfen und gegebenenfalls wechseln:
Es gibt theoretisch drei Frequenzbänder, in denen ein WLAN funken kann, nämlich 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz. Das 2,4-GHz-Band ist weit verbreitet, sodass es so gut wie alle Router und Clients nutzen können. Allerdings ist es hier oft auch voll, sodass einige Nutzer versuchen, auf das 5‑GHz- oder das neueste 6-GHz-Frequenzband zu wechseln. Leider unterstützen das aber nicht alle Router und Netzwerkgeräte. Besonders bei älteren Geräten kann es sein, dass diese nur für das alte 2,4-GHz-Band geeignet sind. Das Frequenzband kannst Du ebenfalls im Routermenü wählen.
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c) Genutzten Kanal prüfen und bei Bedarf wechseln:
Theoretisch stehen für das klassische 2,4-GHz-Band im WLAN 14 Kanäle zur Verfügung. Allerdings stehen die Kanäle 12 und 13 lediglich in Europa und Japan sowie Kanal 14 sogar ausschließlich im Land der aufgehenden Sonne zur Verfügung. Deswegen unterstützen einige importierte Geräte diese Kanäle nicht. Dementsprechend solltest Du Dich sicherheitshalber im 2,4-GHz-Band auf die Kanäle 1 bis 11 beschränken. Im Router lässt sich eine automatische Kanalwahl oft unterbinden. Bei einer FRITZ!Box kannst Du dazu etwa die Option "WLAN-Autokanal inklusive Kanal 12/13 (2,4-GHz-Frequenzband)" ausschalten. Diese findest Du im Routermenü, wenn Du dem Pfad "WLAN", "Funkkanal" und "Weitere Einstellungen" folgst.
Ähnliche Schwierigkeiten können auch im 5-GHz-Band lauern. Ältere Adapter kommen hier etwa teilweise nur mit den Kanälen 36 bis 48 zurecht. Dementsprechend lassen sich Verbindungsprobleme teilweise beheben, indem Du auf einen dieser Kanäle wechselst.
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d) SSID sichtbar machen
Manche User sind der Meinung, durch das Verbergen der SSID Cyberkriminellen ein Schnippchen schlagen zu können. Denn so erscheint das eigene WLAN nicht auf der Liste von Netzwerken in der Nähe. In der Praxis kann das allerdings Verbindungen mit Netzwerkgeräten erschweren. Gegen den durchschnittlichen Hacker hilft diese Strategie ebenfalls nur begrenzt. Deswegen solltest Du die Option "Name des WLAN-Funknetzes sichtbar" einschalten. Auch diese ist Teil des Routermenüs. Bei einer FRITZ!Box findest Du die Einstellung unter "WLAN" und "Funknetz".
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2. Authentifizierungsfehler beim Anmeldeversuch
Zu den häufigsten Problemen zählt der sogenannte Authentifizierungsfehler. Hierbei kann ein Gerät zwar mit WLAN bzw. Router kommunizieren. Es kommt aber zu keiner ordnungsgemäßen Datenverbindung, da die Geräte sich nicht erkennen bzw. eine Identitätsprüfung fehlschlägt.
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So löst Du das Problem:
Anwender müssen sich auch deshalb häufiger mit Authentifizierungsfehlern herumschlagen, weil es zahlreiche mögliche Gründe gibt. Wir gehen nacheinander auf typische Ursachen ein und skizzieren, wie Du im jeweiligen Fall Abhilfe schaffst.
a) Router neu starten
Computer, Netzwerke und Programme sind komplexe Systeme, bei denen sich immer wieder Fehler einschleichen. Eine allgemein anerkannte Lösungsstrategie mit minimalem Aufwand ist das Aus- und Einschalten betroffener Geräte. Trenne dafür Deinen Router etwa 30 Sekunden lang vom Netz, indem Du den Stecker ziehst. Beachte, dass der anschließende Neustart einige Minuten in Anspruch nehmen kann. Schalte am besten auch das Gerät, mit dem Du eine WLAN-Verbindung aufbauen möchtest, kurz aus.
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Ein solcher Neustart kann gleich bei einer Reihe von Problemen helfen. Denn hierbei leert Dein Router nicht nur den Arbeitsspeicher und löscht so störenden Datenmüll. Er startet auch Netzwerkdienste neu, die nicht ordnungsgemäß funktionieren, führt Bereinigungen durch und erneuert die IP-Adresse. Damit kümmert sich der Router selbstständig um gleich mehrere Probleme, die auch zu Authentifizierungsfehlern führen können.
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b) Falsches WLAN-Passwort korrigieren
Eine Authentifizierung schlägt immer fehl, wenn ein Gerät versucht, sich bei einem gesicherten WLAN mit dem falschen Passwort anzumelden. Das ist ein wichtiger Sicherheitsmechanismus zum Schutz vor dem Zugriff durch Unbefugte. Tippfehler können allerdings auch berechtigte Nutzer aussperren. Möglicherweise hast Du ein altes Kennwort eingegeben oder es kam bei Deiner Eingabe zu einem Zeichendreher. Oft sind auch Verwechslungen zwischen Zahlen und Buchstaben verantwortlich, die sich ähneln. Da wird aus einer Null (0) schon einmal ein großes O oder aus Buchstaben wie l oder I eine Eins (1). In solchen Fällen kann dann schon die korrekte Passworteingabe das Problem lösen.
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Wenn Du Zugang zum Router hast, Dich aber nicht an das WLAN-Passwort erinnern kannst, bleibt Dir die Möglichkeit, dieses im Routermenü auszulesen. Klicke dafür im Routermenü nacheinander auf "WLAN", "Sicherheit" sowie "Verschlüsselung". In diesem Bereich solltest Du den Netzwerkschlüssel sehen. Hast Du Probleme, einzelne Zeichen zu unterscheiden, kannst Du das Kennwort auch in die Zwischenablage kopieren und später in einem Texteditor vergrößert und in einer geeigneten Schriftart betrachten.
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c) Geräte-Filterfunktion deaktivieren
Eine Filterfunktion über eine Whitelist berechtigter Clients kann ebenfalls zu Schwierigkeiten mit der Authentifizierung führen. Die technische Realisierung erfolgt meistens über die MAC-Adresse, also die einzigartige Seriennummer jedes Netzwerkgerätes. Der MAC-Adressenfilter gewährt nur Geräten mit bestimmten, freigeschalteten Adressen Zugang. Möglicherweise hast Du die Filterfunktion versehentlich eingeschaltet oder diese meldet sich nach dem Austausch von WLAN-Stick oder Netzwerkkarte und sorgt dafür, dass die Authentifizierung fehlschlägt.
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Um die Filterfunktion zu deaktivieren, tippst Du zunächst wieder "http://fritz.box" im Browser ein. Der Pfad führt auch hier über "WLAN" und "Sicherheit". Hier ist die Option "Alle neuen WLAN-Geräte zulassen" teilweise ausgeschaltet. Durch die Aktivierung lassen sich einige Authentifizierungsprobleme lösen.
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d) Verschlüsselungsstandard anpassen
Verschlüsselungen sind wichtig, um Cyberkriminellen das Leben möglichst schwer zu machen. Problematisch ist es jedoch, wenn Router und Client verschiedene Verschlüsselungen verwenden. Denn auch dann schlägt die Authentifizierung regelmäßig fehl.
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Einige Nutzer wissen allerdings gar nicht, welche Verschlüsselung ihr Router verwendet. Bei einer FRITZ!Box lässt sich das einfach im Routermenü über den Pfad "WLAN", "Sicherheit" und "Verschlüsselung" ermitteln. Achte auch darauf, dass der gewählte Sicherheitsstandard ein ausreichendes Sicherheitsniveau bietet. Am besten aktivierst Du – wenn möglich – WPA3 und stellst sicher, dass der Client den gleichen Standard nutzt. Um alte und neue Geräte gleichermaßen einzubinden, bieten einige Router auch die Möglichkeit, einen Modus zu wählen, der WPA2 und WPA3 gleichermaßen unterstützt.
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e) Alte WLAN-Profile löschen
Manchmal liegt die Wurzel des Problems gar nicht beim Router, sondern bei den Profilen der Clients. Dabei kommt es etwa zu Schwierigkeiten bzw. Konflikten mit den bestehenden WLAN-Profilen. Hier kann eine Profillöschung helfen.
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Nutze dafür zunächst die Tastenkombination "WINDOWS-Taste" und "r", um das Ausführen-Fenster zu öffnen. Tippe hier den Befehl "cmd" ein und bestätige die Eingabe mit "ENTER". Jetzt kannst Du entweder ein bestimmtes WLAN-Profil oder alle Profile des Funknetzwerks löschen. Im ersten Fall gibst Du zuerst "netsh wlan show profile", um den Namen des fraglichen Profils zu ermitteln. Tippe dann "netsh wlan delete profile name=Profilname" ein. "Profilname" steht dabei für den Namen des zu löschenden WLAN-Profils. Willst Du alle Profile löschen, reicht es, "netsh wlan delete profile name=*" einzugeben.
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3. WLAN-Passwort mit ungeeigneten Zeichen
Du solltest bei einem Router nicht das ab Werk gespeicherte Kennwort weiterverwenden, sondern ein eigenes Passwort festlegen. Allgemein sind komplexe Passwörter empfehlenswert, da sie schwerer zu knacken sind. Deswegen verwenden einige Nutzer für ihr WLAN-Passwort nicht nur lange Zeichenfolgen, sondern auch Sonderzeichen. Doch das kann zu Verbindungsschwierigkeiten zwischen Router und Clients führen.
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So löst Du das Problem:
Vermeide bei WLAN-Passwörtern ASCII-Zeichen, die Geräte bzw. deren Firmware nicht unterstützen. Problematisch sind vor allem solche Zeichen, die in Programmier- und Scriptsprachen eine besondere Bedeutung haben. Deshalb solltest Du bei Deinem WLAN-Kennwort auf folgende Sonderzeichen verzichten:
- Ausrufezeichen (!)
- Dollarzeichen ($)
- Klammern (sowohl rund (), eckig [] als auch geschweift {})
- Nummernzeichen bzw. Raute (#)
- Prozentzeichen (%)
- Schrägstriche (Backslash (\) oder Slash (/))
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Bist Du Dir nicht sicher, ob ein bestimmtes Sonderzeichen zu Problemen führen kann, solltest Du Dich bei Deinem Passwort auf die Zahlen von 0 bis 9 und die Buchstaben von A bis Z beschränken. Besonders bei Verwendung von Klein- und Großschreibung sowie einer hinreichenden Länge kannst Du damit sichere Passwörter kreieren, ohne dass WLAN-Sicherheitsprobleme drohen.
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4. Probleme mit dem Verschlüsselungsstandard
Schwierigkeiten mit der Verschlüsselung führen nicht zwangsläufig zu einem Authentifizierungsfehler. Dann taucht zwar die SSID-Kennung Deines Routers in der Netzwerk-Liste auf. Du kannst aber dennoch keine Verbindung herstellen oder diese ist ungewöhnlich langsam. Ursache könnten Konflikte mit der gewählten Verschlüsselungsmethode sein.
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So löst Du das Problem:
Dass Clients und Router den gleichen Verschlüsselungsstandard nutzen müssen, haben wir schon oben beleuchtet. Doch es bietet sich an dieser Stelle an, noch etwas mehr in die Tiefe zu gehen. Bei der Verschlüsselungsmethodik von Routern gilt es, zwischen WPA, WPA2 und WPA3 zu unterscheiden. Während WPA inzwischen veraltet ist und nur ein mittleres Sicherheitsniveau bietet, verspricht der aktuelle WPA3-Standard den besten Schutz. Wenn Du kannst, solltest Du also WPA3 als Verschlüsselung wählen. Erfolgt die Konfiguration nicht automatisch, musst Du diese manuell vornehmen. Für ein Heimnetzwerk bietet sich außerdem – wenn möglich – die Einstellung "Personal", statt die für Unternehmen gedachte Option "Enterprise" an.
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Verwendet Dein Router noch WPA2, kannst Du oft noch den älteren Verschlüsselungs-Algorithmus TKIP aktivieren. Dieser ist zwar einigermaßen sicher. Er begrenzt jedoch die Übertragungsrate auf nicht mehr zeitgemäße 54 MBit/s. Wenn verfügbar, solltest Du deshalb gleich WPA3 wählen, da der Standard nicht nur bezüglich Geschwindigkeit, sondern auch im Hinblick auf die Sicherheit überlegen ist. Falls das nicht möglich sein sollte, entscheide Dich statt "TKIP" für die Einstellung "AES (CCMP)". Hier bildet nämlich der sichere Advanced Encryption Standard die Grundlage, wobei Daten in Echtzeit geprüft werden.
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Du weißt nicht, welcher Verschlüsselungsstandard bei Dir aktiv ist? Dann hilft ein Blick in das Routermenü im Bereich Einstellungen. Alternativ kannst Du eine Software wie Wifi Infoview nutzen. Hier siehst Du in der Spalte "Cipher", ob Dein Heimnetzwerk AES oder TKIP verwendet.
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5. Schwierigkeiten mit Netzwerkadapter bzw. Treiber
Manchmal funktioniert zwar die WLAN-Anmeldung eines Clients. Allerdings kommt es nicht zur Zuweisung einer IP-Adresse. Teilweise ist auch die Verbindung bei einzelnen Computern im Netzwerk instabil. Dann empfiehlt sich ein Blick auf Netzwerkadapter bzw. Treiber.
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So löst Du das Problem:
a) IP-Adresse-Zuweisung überprüfen:
Zunächst solltest Du sicherstellen, dass Deinem Netzwerkadapter eine IP-Adresse zugewiesen wurde. Denn nur so ist das gezielte Senden und Empfangen von Datenpaketen möglich. Öffne dafür zunächst die Eingabeaufforderung, indem Du zunächst die Tastenkombination "WINDOWS-Taste" und "r" drückst, dann im neuen Fenster "cmd" eintippst und die Eingabe schließlich mit einem Klick auf "OK" bestätigst. Im sich nun öffnenden Fenster gibst Du danach den Befehl "ipconfig" ein. Nach der Bestätigung mit ENTER erhältst Du Informationen über sämtliche Netzwerkschnittstellen.
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b) Netzwerkadapter überprüfen und gegebenenfalls neu installieren
Arbeitet der Netzwerkadapter korrekt? Nutze für eine Überprüfung wiederum die Tastenkombo "WINDOWS-Taste" und "r", gib aber dann den Befehl "devmgmt.msc" ein. Daraufhin öffnet sich der Gerätemanager. Suche hier den Eintrag "Netzwerkadapter". Fehlt dieser oder ist er mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet, liegt ein Treiberproblem vor. In diesem Fall solltest Du einen neuen Treiber installieren. Diesen findest Du auf der Website des jeweiligen Herstellers.
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c) Treiber für WLAN-Adapter oder -Stick installieren
Verwendest Du einen externen WLAN-Adapter oder -Stick? Dann könnte Dein WLAN-Problem auch hier mit einem defekten oder fehlenden Treiber zusammenhängen. Bei einigen Herstellern – etwa FRITZ! – erfolgt die Treiberinstallation automatisch bei der Verbindung mit der Hardware. Bei anderen Modellen musst Du Treiber manuell installieren. Besuche dafür die Support-Website des Herstellers. Den erforderlichen Modellnamen findest Du in der Regel direkt auf dem Gerät oder auf der Verpackung. Sollte das nicht der Fall sein, hilft oft ein Blick in den Geräte-Manager Deines Betriebssystems oder – bei Komplettsystemen – auf die Homepage des PC-Herstellers weiter.
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d) Hardware-Fehler ausschließen
Bei der Lokalisierung von Schwierigkeiten hilft oft das Booten mit einem anderen Betriebssystem – etwa via Notfall-USB-Stick. Nutzt Du ein Linux-Notfall-System, kannst Du über das WLAN-Symbol die Verbindung mit dem Netzwerk konfigurieren. Eine Anwendung wie Wicd listet die Netzwerke in Deiner Nähe auf. Klicke danach auf "Properties" und gib bei "Key" Dein WLAN-Passwort ein. Bestätige dieses mit "OK" und klicke anschließend auf "Connect". Funktioniert die WLAN-Verbindung, kannst Du ein Hardware-Problem ausschließen.
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6. Probleme bei der Geräteeinbindung via WPS
Dank WPS (Wifi Protected Setup) lassen sich neue Netzwerkgeräte schnell mit Netzwerken verbinden. Denn das Feature erspart das manuelle Eintippen der oft sehr langen und komplexen Zugangsschlüssel. Doch manchmal funktioniert der Aufbau der Verbindung nicht.
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So löst Du das Problem:
Meistens übersehen Nutzer, dass es nicht ein einzelnes WPS-Verfahren, sondern zwei Methoden gibt. Bei WPS-PIN erfolgt die Verbindung nach einer PIN-Eingabe. Noch komfortabler ist WPS-PBC. Denn hier musst Du an Client und Router lediglich eine bestimmte Taste drücken. Zu Schwierigkeiten kommt es, wenn Du eine WPS-Methode verwendest, die eines der Geräte nicht unterstützt. Zudem kann es sein, dass im Router-Menü nicht die passende Methode aktiviert ist. Hier musst Du dann gegebenenfalls die Einstellungen anpassen. Generell ist WPS-PBC nicht nur das praktischere, sondern auch das sicherere Verfahren. Dementsprechend solltest Du dieses verwenden und nur WPS-PIN nutzen, wenn eines Deiner Geräte WPS-PBC nicht unterstützt.
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7. Verbindungsversuch mit dem falschen WLAN
Du verwendest einen Client, mit dem Du Dich bisher immer problemlos in Dein Netzwerk eingeloggt hast. Plötzlich erscheint jedoch die Fehlermeldung, dass der WLAN-Schlüssel nicht korrekt sei. In diesem Fall versucht sich das Gerät möglicherweise mit einem fremden Netzwerk zu verbinden. Für dieses stimmen natürlich Deine Zugangsdaten nicht. Möglicherweise nutzt einer Deiner Nachbarn einen baugleichen Router und Du befindest Dich in einem Bereich Deiner Wohnung, in dem das Signal des anderen Funknetzes stärker ist.
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So löst Du das Problem:
Ändere die SSID-Netzwerkkennung Deines WLANs. Denn diese unterscheiden sich bei identischen Routermodellen teilweise ab Werk nicht. So verhinderst Du künftig Verwechslungen.
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8. Geräteblockierung durch (MAC-)Filter
Auch wenn es weder Probleme mit dem WLAN-Passwort noch mit der Verschlüsselung gibt, erhalten Geräte möglicherweise keinen Zugang zum drahtlosen Netz. Dafür kann ein Problem verantwortlich sein, das wir bereits skizziert haben: ein aktiver Filter. Einige Router bieten nämlich die Möglichkeit, nur mit bekannten Geräten eine Netzwerkverbindung aufzubauen. Die Filterung erfolgt meistens über die MAC-Adresse, die ein netzwerkfähiges Gerät eindeutig identifiziert. Oft dient dafür ein Aufkleber auf der Hardware.
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So löst Du das Problem:
Wir raten Dir davon ab, die MAC-Adressen Deiner Geräte umständlich in eine Whitelist auf Deinem Router einzutragen. Erstens bietet ein hinreichend komplexes WLAN-Passwort in Verbindung mit einem modernen Verschlüsselungsverfahren ausreichend Sicherheit. Zweitens lassen sich MAC-Adressen recht einfach fälschen und manipulieren, sodass der zusätzliche Schutz minimal ist. Drittens reicht es bei manchen Geräten bzw. Betriebssystemen nicht aus, die Adresse vom Etikett abzuschreiben, da die Generierung zufällig erfolgt. Hier wäre noch zusätzlicher Aufwand beim Stöbern in der Geräteliste erforderlich.
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Am besten deaktivierst Du den MAC-Filter deshalb im Routermenü. Teilweise trägt die entsprechende Option einen Namen, in dem die Bezeichnung "Filter" gar nicht vorkommt. So kann die Einstellung etwa "Zugang auf bekannte WLAN-Geräte beschränken" heißen.
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9. Betriebssystem ignoriert Änderungen der WLAN-Zugangsdaten
Teilweise treten Schwierigkeiten mit dem WLAN nach einer Änderung der Zugangsdaten auf. Dies kann das WLAN-Passwort, aber auch die Art der Verschlüsselung betreffen. Nach einem erfolglosen Verbindungsversuch meldet ein Betriebssystem wie Windows dann oft, dass keine Verbindung hergestellt werden kann oder dass Einstellungen und Netzwerkanforderungen nicht zusammenpassen. Von sich aus fragt das Betriebssystem meistens nicht nach Anmeldedaten, sondern versucht immer wieder vergeblich, mit den veralteten Daten Zugang zum Netzwerk zu erhalten.
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So löst Du das Problem:
In diesem Fall musst Du die neuen Daten manuell nachtragen. Unter Windows öffnest Du dafür zunächst die Einstellungen – etwa mit der Tastenkombination "WINDOWS-Taste" und "i". Folge danach dem Pfad "Netzwerk und Internet", "WLAN" und "Bekannte Netzwerke verwalten". Hier wählst Du Dein Netzwerk aus und löschst das veraltete WLAN-Profil. Wenn Dein Router sich das nächste Mal mit dem WLAN zu verbinden versucht, fragt Windows nach den Zugangsdaten, die Du nun einfach eintragen und speichern kannst.
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10. "Automatisch verbinden, wenn in Reichweite" funktioniert nicht
"Automatisch verbinden, wenn in Reichweite" ist eine praktische Option für drahtlose Netzwerke. Relevant ist sie in erster Linie für Nutzer mobiler Endgeräte, die sich nicht immer in der Nähe des jeweiligen Netzwerks befinden. Zur Einstellmöglichkeit gelangst Du über den Pfad "Netzwerk und Internet" und "WLAN". Hier wählst Du den Namen Deines WLANs aus. Doch manchmal verbindet sich der Computer auch dann nicht automatisch mit dem jeweiligen Netzwerk, wenn diese Option aktiviert ist.
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Das Problem besteht in erster Linie bei Notebooks. Hier sind die Einstellungen manchmal so konfiguriert, dass der Computer das WLAN-Modul deaktiviert, um Energie zu sparen. Wenn Du das Notebook aus dem Standby-Modus aufweckst, kommt es aber nicht immer zur erneuten Aktivierung. Teilweise fehlt sogar das WLAN-Symbol in der Taskleiste.
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So behebst Du das Problem:
Drücke die Tastenkombination "WINDOWS-Taste" und "x". Klicke in dem sich öffnenden Schnellstart-Menü auf "Geräte-Manager" und danach auf "Netzwerkadapter". Doppelklicke anschließend auf Deinen Netzwerkadapter. Verwendest Du einen WLAN-Stick der Marke FRITZ!, kann der entsprechende Eintrag etwa "FRITZ!WLAN USB Stick AC 860" sein. Wähle nun den Reiter "Energieverwaltung". Hier ist oft die Option "Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen" eingeschaltet. Deaktiviere die Einstellung und bestätige die Änderung mit "OK". So bleibt das WLAN-Modul künftig aktiviert.
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11. Beeinträchtigungen durch sich überlappende WLAN-Kanäle
Mittlerweile ist es in einigen drahtlosen Netzwerken ziemlich eng geworden. Deswegen kann es sein, dass sich hier Geräte gegenseitig behindern. Um Störungen zu minimieren, ist das klassische und immer noch sehr beliebte 2,4-GHz-Band zwar in unterschiedliche Kanäle aufgeteilt. Damit ist das Problem aber nicht behoben. Das liegt daran, dass sich die einzelnen Kanäle bei WLAN-Standards wie 802.11g/n überlappen. Deshalb drohen sogar Interferenzen, wenn in dem von Dir gewählten Kanal keine Aktivität herrscht.
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So löst Du das Problem:
Um Störungen zu vermeiden oder zumindest zu minimieren, solltest Du einen Frequenzbereich für Dein WLAN wählen, in dem wenig Aktivität herrscht. Dafür benötigst Du jedoch zunächst Informationen. Hier hilft das kostenlose Programm Homedale weiter. Dieses listet nicht nur sämtliche Netzwerke auf, die sich in Reichweite befinden, sondern gibt auch die genutzten Kanäle und Sendeleistungen an. Damit kannst Du für Dein drahtloses Netzwerk die optimale Positionierung im Kanalspektrum finden.
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Ein häufiger Fehler ist der Wechsel auf den nächsten freien Kanal. Wie oben bereits angedeutet, liegen Kanäle sehr eng beieinander. Deshalb empfiehlt es sich, zu einem fremden WLAN, das sich in Reichweite befindet, einen Abstand von mindestens 5 Kanälen einzuhalten. Nutzt das andere drahtlose Netz also Kanal 1, solltest Du den Router so einstellen, dass er mindestens Kanal 6 verwendet.
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In urbanen Gegenden ist es allerdings nicht immer möglich, ausreichend Abstand zu halten. Hier gibt es jedoch einen weiteren Trick für einen besseren Empfang, der zunächst kontraintuitiv anmutet: Wechsle auf den Kanal des WLANs mit dem stärksten Signal. Denn durch das Feature Distributed Coordination Function (DCF) verbessert sich so der Empfang.
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Wenn auch das keine überzeugenden Ergebnisse liefert, kann ein Wechsel in das 5-GHz-Frequenzband helfen. Dazu müssen Deine Clients und Dein Router dieses Band allerdings unterstützen. In Gegenden, in denen bei Deinen Nachbarn noch viele ältere Router im 2,4-GHz-Bereich aktiv sind, kann das die Signalqualität Deines WLANs deutlich steigern.
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12. Störung wegen temporärer 5-GHz-Frequenzabschaltung
Doch speziell der Wechsel auf das 5-GHz-Band kann auch zu Problemen führen. Hast Du diesen vollzogen und startest Deinen Dualband-Router neu, baut dieser nämlich in der Regel nicht direkt eine Verbindung auf. Dabei handelt es sich jedoch meistens nicht um einen Fehler.
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Router, die im Bereich von 5 GHz alle Kanäle verwenden, werden im Alltag oft von Anwendungen verdrängt, denen der Gesetzgeber einen besonderen Status einräumt. Zu diesen sogenannten Primärnutzern zählen neben dem Wetterdienst oder bestimmten Radaranlagen auch die Flugsicherung sowie das Militär.
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So löst Du das Problem:
Hier ist eigentlich nur Geduld gefragt. Wenn Dein Router korrekt funktioniert, überprüft er nach dem Neustart, ob solche Primärnutzer in Deiner Reichweite aktiv sind und das 5-GHz-Band gerade benötigen. In den meisten Gegenden Deutschlands ist das nicht der Fall. Dementsprechend kannst Du nach Abschluss der Prüfung das Frequenzband wie gewohnt nutzen. Ungeduldige User haben dann aber oft schon den Router neu gestartet, Kabel umgesteckt und befinden sich mitten in einem Prozess der Fehlersuche, der eigentlich unnötig ist.
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Du kannst nicht warten und benötigst sofort eine drahtlose Verbindung zu Deinem Netzwerk bzw. zum Internet? Dann hilft ein moderner Router, der temporär auf einen anderen Kanal wechselt, bis das 5-GHz-Band wieder freigegeben ist. Diesen Service bieten etwa Dualband-FRITZ!Boxen ab der Betriebssystemversion FRITZ!OS 7. Dazu wechseln sie zeitweise auf einen Kanal im Bereich von 36 bis 48.
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13. Client bietet Netzwerkanschluss, aber kein WLAN
Möglicherweise liegt das Problem aber gar nicht beim Router, sondern beim Client. Einige Geräte verfügen zwar über einen Netzwerkanschluss, lassen sich aber nicht nativ drahtlos mit einem Netzwerk verbinden. Befindet sich der Client in Routernähe, könntest Du zwar auf eine Kabelverbindung zurückgreifen. Doch bei längeren Entfernungen ist das unpraktisch.
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So löst Du das Problem:
Du musst das Gerät nicht zwangsweise nur noch in Kabelreichweite des Routers nutzen oder Kabel durch Deine ganze Wohnung verlegen. Es gibt sogar mehrere Alternativen.
a) WLAN-zu-LAN-Adapter:
Mit diesem Adapter kannst Du Geräte, die nicht mit einem eigenen WLAN-Modul ausgestattet sind, mit Deinem drahtlosen Netzwerk verbinden. Im Handel findest Du solche Geräte teilweise auch unter Bezeichnungen wie Ethernet-Adapter sowie Media- oder WLAN-Bridge.
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b) PowerLAN-Adapter:
Auch dieser Adapter kann zum Einsatz kommen, wenn Dein Gerät nativ kein WLAN unterstützt und nur einen klassischen Netzwerkanschluss hat. Die Funktionsweise ist jedoch anders. Denn hier erfolgt die Übertragung der Daten über die Stromleitung in Deiner Wohnung. Dementsprechend benötigst Du eine Steckdose in der Nähe.
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c) Mesh-Repeater
Ein Mesh-Repeater fungiert eigentlich als WLAN-Verstärker. Viele Modelle verfügen allerdings auch über einen Ethernet-Port. Diesen könntest Du mit dem nicht WLAN-fähigen Gerät verbinden, wenn der Repeater sich in einer geeigneten Position befindet. Dazu musst Du ihn als WLAN-Client einrichten, der Daten an den integrierten Netzwerkanschluss weiterleitet.
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14. Ungeeigneter Standort des Routers
Router sind kein besonders schöner Anblick. Deswegen verschwinden sie auch oft in der Ecke im Regal oder unter dem Schreibtisch. Doch so sind WLAN-Probleme in Form von instabilen Verbindungen vorprogrammiert.
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So löst Du das Problem:
Platziere Deinen Router am besten an einer erhöhten und möglichst freien zentralen Position – bezogen auf Deine Wohnung bzw. die verbundenen Clients. So können die Routerantennen optimal als Rundstrahler agieren. Gift für eine stabile Verbindung sind andere Elektrogeräte – vor allem Mikrowellen – in unmittelbarer Nähe. Wände, Möbel und Metall bremsen ein stabiles WLAN zusätzlich aus. Beachte, dass die Verbindungen zudem auf der gleichen Ebene stabiler sind als nach oben oder unten.
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So findest Du die optimale Position für Deinen Router:
Mit diesen Tipps solltest Du in der Lage sein, einen geeigneten Standort für den Router zu finden. Vielleicht möchtest Du aber auf Nummer sicher gehen oder Du suchst die perfekte Routerpositionierung. Dann solltest Du auf Deinem mobilen Endgerät eine geeignete Software installieren. Auch hier hilft die bereits erwähnte Freeware Homedale weiter. Starte das Programm und gehe mit dem Notebook durch die Wohnung. Homedale informiert Dich dann nicht nur über die durchschnittliche Signalqualität, sondern gibt auch die Stärke an Deiner aktuellen Position an. So findest Du den besten Standort.
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15. Unpassende Ausrichtung der Routerantennen
Dein Router besitzt keine drehbaren externen Antennen? Dann kannst Du diesen Abschnitt auslassen. Nicht nur ältere Routermodelle verfügen nach wie vor über bewegliche Antennen, sondern auch viele High-End-Modelle für Gaming oder höhere Reichweiten. Manche User drehen die Stabantennen waagerecht, damit der Router weniger auffällt oder auch in beengten Umgebungen Platz findet.
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So löst Du das Problem:
Das Einklappen der Router-Antennen ist oft keine gute Idee. Für eine optimale Signalübertragung sollten die Antennen nämlich so wie die am Endgerät bzw. Access Point ausgerichtet sein. Deswegen sorgt eine senkrechte Positionierung in der Regel für eine höhere Signalqualität.
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So allgemeingültig trifft diese Aussage aber nur in der Theorie bzw. auf freier Fläche zu. In Wohnungen stören nämlich Wände, Möbel und Co. die Signalübertragung und lenken die Funkwellen ab. Hier kannst Du entweder verschiedene Antennenstellungen testen oder wie bei der Optimierung der Routerposition mit einer Software wie Homedale oder Wifi Analyzer arbeiten.
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Für die richtige Positionierung der Routerantennen kann auch der verwendete WLAN-Standard relevant sein. Ältere Standards wie 802.11b und 802.11g verwenden grundsätzlich nur eine einzelne Antenne, selbst wenn der Router über mehrere verfügt. Dabei nutzen sie diejenige, die die beste Signalqualität bietet. Dementsprechend ist es hier sinnvoll, die Antennen unterschiedlich auszurichten, um das Niveau der Abdeckung zu optimieren. Hier sind allerdings oft nur Geschwindigkeiten von 150 MBit/s möglich.
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Anders sieht es hingegen beim WLAN-Standard 802.11n aus, der mehrere Antennen simultan verwenden und so die Datenrate vervielfachen kann. Damit das funktioniert, müssen aber sowohl Router als auch Endgeräte diesen Standard unterstützen. Bei drei Antennen lässt sich so die Datenübertragung auf bis zu 450 MBit/s beschleunigen.
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16. Schwächelnder Signalempfang bei Routern ohne externe Antennen
Viele Router für den Heimgebrauch bieten inzwischen keine externen und drehbaren Antennen mehr. So verbaut etwa FRITZ! für reine DSL-, Glasfaser- und Kabelanschlussrouter nur noch interne Antennen. Hier erfolgt die Abstrahlung des Funksignals vom Router aus kugelförmig. Das macht die skizzierte zentrale Routerpositionierung noch wichtiger. Ausnahmen von dieser Praxis gibt es bei FRITZ! praktisch nur noch bei LTE/5G- und Hybridmodellen. Dadurch sieht das Gehäuse schlanker aus. Der Empfang lässt sich aber nicht mehr durch die Antennenpositionierung optimieren.
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So löst Du das Problem:
Einige Nutzer haben positive Erfahrungen damit gemacht, das Routersignal durch Hilfsmittel umzulenken. Dafür bieten sich in erster Linie Metallfolien und -bleche an. Diese eignen sich besonders gut, wenn ein Router in einer Ecke oder unmittelbar an einer Wand positioniert werden muss. Dann können dahinter angebrachte Folien oder Bleche das Signal verstärken.
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Zudem bieten einige Firmen die Möglichkeit, Router mit externen Antennen nachzurüsten. Ein Unternehmen, das sich auf die Modelle von FRITZ! spezialisiert hat, ist hier etwa Frixtender. Die Firma bietet auch für ältere Router Antennen an, die sich mit geringem Aufwand anbringen lassen.
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17. Langsames WLAN
Eine stabile Verbindung zum Funknetzwerk ist zwar notwendig, aber nicht zwangsläufig auch hinreichend. Denn bei niedrigen Übertragungsgeschwindigkeiten kann der Download großer Dateien oder das Streaming von hochauflösenden Filmen zur nervigen Geduldsprobe werden. Die Gründe für ein langsames WLAN sind vielseitig. Dabei gibt es einige Parallelen zu bereits angesprochenen Ursachen. Denn zahlreiche Faktoren können sowohl zu einem langsamen als auch zu einem instabilen Funknetz führen.
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So löst Du das Problem:
a) Position des Routers ändern
Auf die optimale Routerpositionierung sind wir bereits ausführlich eingegangen. Über die bereits erwähnten Aspekte hinaus sollte für einen möglichst guten Signalempfang und potenziell hohe Übertragungsgeschwindigkeiten die Distanz zwischen Router und Client nicht zu groß sein. Im Idealfall besteht eine Sichtverbindung, sodass keine störenden Wände, geschlossene Türen, Geschossdecken oder Möbel die Signalübertragung beeinträchtigen.
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b) Power-LAN nutzen:
Bei großen Wohnungen und Häusern ist es nicht immer möglich, dass sich der Router in der Nähe des Clients befindet. Problematisch sind hier oft weit entfernte Zimmer oder unterschiedliche Etagen. In diesen Fällen lohnt es sich, die bereits skizzierte Power-LAN-Technik zu verwenden, die eine Signalübertragung über das Stromnetz ermöglicht.
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c) Repeater verwenden:
Manchmal befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Clients aber keine Steckdose. Vielleicht möchtest Du in einem weit vom Router entfernten Zimmer – in diesem Kontext sind hier Entfernungen von 15 Metern und mehr gemeint – auch mehrere Geräte mit dem WLAN verbinden. In diesem Fall solltest Du einen WLAN-Repeater nutzen. Dieser etabliert im Umkreis ein Funknetz. Wenn es technisch und räumlich möglich ist, empfiehlt es sich, den Repeater via Ethernet-Kabel an den Router anzuschließen. Funktioniert das nicht, achte darauf, ein modernes Tri- oder sogar Quadband-Modell zu nutzen. Die funken nämlich in einem separaten Frequenzband und bremsen so die verbundenen Geräte nicht aus.
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d) WLAN entlasten:
Alle Geräte, die in Deinem Funknetz eingeloggt sind, teilen sich die zur Verfügung stehende Bandbreite. Besonders wenn diese – vertrags- oder hardwarebedingt – gering ausfällt und die Anzahl der verbundenen Clients hoch ist, wird das WLAN langsam. Um das zu verhindern, kannst Du bei Geräten, die Du aktuell nicht benötigst, das WLAN zeitweise deaktivieren. Nutze zudem LAN-Verbindungen via Ethernet-Kabel für Geräte, die sich in der Nähe des Routers befinden, um Dein Funknetz dauerhaft zu entlasten.
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18. Router ist veraltet
Alle diese Tipps haben Dir nicht geholfen, die WLAN-Probleme zu beheben und eine akzeptable Signalstärke sowie eine schnelle Datenübertragung zu gewährleisten? Treten die Schwierigkeiten zudem bei unterschiedlichen und selbst technisch neuen Clients auf? Dann ist wahrscheinlich Dein (zu) alter Router der eigentliche Flaschenhals.
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So löst Du das Problem:
Du solltest die Anschaffung eines neuen Routers erwägen. Achte dabei aber auf wichtige Spezifikationen. So sollte das Gerät aktuelle Übertragungsstandards wie 802.11ax oder 802.11be beherrschen. In der Werbung ist in diesem Zusammenhang auch von Wi-Fi-6- bzw. Wi-Fi-7-Routern die Rede. Dank Multi-User Multiple Input, Multiple Output (MU-MIMO) sind hier mehr effiziente simultane Streams möglich. Gleichzeitig ermöglichen Muli-Link-Operationen schnellere Datenübertragungen.
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Moderne Router wie die FRITZ!Box 5690 Pro unterstützen zudem das neue 6-GHz-Band. Das ist deutlich weniger überlastet als die klassischen Frequenzbänder für Heimnetzwerke. Beachte aber, dass die Reichweite etwas geringer als beim 5-GHz-Frequenzband ausfällt. In den meisten Wohnungen sollte der Unterschied allerdings kaum spürbar sein.