Was Du schon immer wissen wolltest: Fragen an die WhatsApp-KI
Was Du schon immer wissen wolltest: Fragen an die WhatsApp-KI
Du hast Fragen, die Du Dich nicht zu stellen traust? Dann bist Du im neuen Inkognito-Chat von WhatsApp genau richtig, denn hier liest wirklich niemand mit.
Fragen über Fragen: Stelle sie der KI völlig anonym
WhatsApp führt eine neue Funktion ein und die dürfte auf reges Interesse stoßen. Die Rede ist vom angekündigten Inkognito-Chat, der ein privates Gespräch zwischen Nutzer und KI ermöglichen soll. Angeblich kann nicht einmal Meta selbst mitlesen.
Manche Fragen sind einfach peinlich. Sie betreffen meist die Gesundheit und drehen sich um bestimmte Erkrankungen oder Beschwerden, die nicht an die große Glocke gehängt werden sollen. Wer sich nicht traut, diese Fragen einem Arzt zu stellen, wird über die neue Funktion erfreut sein: In der Meta AI-App sowie auf WhatsApp wird ein Inkognito-Chat eingeführt, in dem Du Fragen stellen kannst. Diese sowie die zugehörigen Antworten darauf sind weder für andere Nutzer noch für das Unternehmen selbst sichtbar. Natürlich kannst Du nicht nur Fragen aus dem Gesundheitsbereich stellen, sondern aus jedem Gebiet. Der Unterschied zu anderen KI-Diensten liegt darin, dass die Antworten nicht gespeichert werden. Fragst Du beispielsweise ChatGPT, wie Du deinen letzten Seitensprung am besten vor deiner Freundin verheimlichen kannst, merkt sich das die KI. Sie lernt aus Fragen und Antworten und es kann passieren, dass sie ihr Wissen an falscher Stelle preisgibt. Diskretion ist nicht zwingend ihre Stärke. Meta veröffentlicht nun den Inkognito-Chat. Allerdings brauchst Du schon etwas Vertrauen in das Unternehmen, denn ob hier wirklich niemand mitliest, kannst Du natürlich nicht zu 100 Prozent wissen.
Das kann die neue WhatsApp-Funktion
Wenn Du den Inkognito-Chat nutzt, führst Du eine temporäre Unterhaltung mit der KI. Die Verarbeitung Deiner Daten erfolgt in einer sicheren Umgebung, diese wiederum kann Meta nicht einsehen. Die Chats werden nicht gespeichert, die Nachrichten verschwinden wieder. Somit bleibt deine Unterhaltung privat. Das sogenannte Private Processing gilt dabei als der nächste Schritt der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die es bereits seit 10 Jahren gibt. Unterhaltungen, die auf Private Processing basieren, gelten als besonders geschützt und sind von Dritten nicht einsehbar. Spannend ist dabei die Funktion der Nebenchats. Diese werden erst in den kommenden Monaten eingeführt und sollen durch zusätzlichen Kontext zum Hauptgespräch beitragen. Nebenchats sind ebenfalls gesichert und somit für Dritte nicht einsehbar. Noch sind die Inkognito-Chats nicht verfügbar, doch laut Meta soll es bereits in den kommenden Monaten so weit sein. Dann sind sowohl die Haupt- als auch die Nebenchats möglich und ersetzen so manches peinliche Gespräch im echten Leben.