Die vielleicht wichtigste Anwendung für jeden neuen PC
Die vielleicht wichtigste Anwendung für jeden neuen PC
Ein neuer PC ist toll – ohne Programme aber nur die Hälfte wert. Einige Anwendungen sind dabei so wichtig, dass sie ein Must-have sind. Zu diesen zählt der Total Commander.
Die Einrichtung eines neuen Computers ist eine arbeitsintensive Phase. Nach der Begeisterung über das neue System folgen die Installation von Programmen und die individuelle Konfiguration des PCs. Erst dadurch wird Dein neuer Rechner wirklich funktional. Ansonsten steht Dir nur das Betriebssystem wie Windows 11 mit seinen Standardfunktionen zur Verfügung.
So kannst Du den Browser nutzen, der mit Windows kommt – oder Du entscheidest Dich für eine Alternative zu Edge. Beliebte Optionen sind hier Google Chrome oder Firefox. Für viele Anwender gehört es zu den allerersten Schritten an einem neuen PC, den gewohnten Browser zu installieren. Zudem ist die Bildbearbeitung mit einem blanken Windows-System nur eingeschränkt möglich. Hier existieren kostenfreie und gleichzeitig sehr leistungsstarke Optionen wie etwa GIMP oder Paint.net.
Messenger fehlen auf einem neuen PC ebenfalls. Die meisten von uns haben einen bevorzugten Messenger-Dienst, über den Du mit Freunden, der Familie oder Kollegen kommunizierst. Aus diesem Grund installieren viele in den ersten Stunden am neuen Computer einen Dienst wie Signal, WhatsApp oder Telegram.
Selbst für kostenpflichtige Anwendungen gibt es viele gute und freie Alternativen. Bekannt sind hier vor allem das kostenfreie LibreOffice als Ersatz für Microsoft Office oder freie VPN-Tools als Alternative zu kostenpflichtigen VPN-Diensten.
Eines der ersten Tools für jeden neuen PC
Eine Anwendung, die teilweise unter dem Radar fliegt, ist der Total Commander. Früher war das Programm unter dem Namen Windows Commander bekannt und es gibt das Tool schon seit den frühen 2000er-Jahren. Microsoft forderte irgendwann den Schweizer Entwickler auf, den Namen zu ändern.
Der Total Commander ist ein Dateimanager, der Dir einen übersichtlichen Zugriff auf alle Deine Datenträger gibt. Schon legendär ist die Zweifensteransicht, die bereits in den 1990er-Jahren durch den Norton Commander etabliert wurde. Zahlreiche Computernutzer aus dieser Zeit sind mit diesem Tool aufgewachsen. Außerdem ist ein FTP-Client in den Total Commander integriert.
Darüber hinaus bietet Dir der Total Commander noch viele weitere Funktionen, die im Alltag nützlich sind. So kannst Du große Mengen Dateien in einem Batch umbenennen oder auf Archive in unterschiedlichsten Formaten zugreifen. Diese Eigenschaften sparen einerseits Zeit und andererseits ersetzen sie andere Anwendungen.
Lebenslange Updates für den Total Commander
Lädst Du Dir den Total Commander herunter, kannst Du das Programm zunächst 30 Tage kostenfrei testen. Was den Total Commander so besonders macht, ist die lebenslange Garantie für Updates. Hast Du also einmal eine Lizenz erworben, stehen Dir in Zukunft alle Updates und neue Versionen kostenfrei zur Verfügung. Dies ist bereits seit Beginn der Entwicklung so und umfasst sogar den Vorgänger Windows Commander.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Versprechen anderer Unternehmen haben die Entwickler hinter Total Commander also bisher Wort gehalten. Somit musst Du einmal die Lizenz erwerben und hast nie wieder Kosten für die Nutzung zu befürchten. Dass dies im digitalen Bereich alles andere als selbstverständlich ist, zeigt zum Beispiel das Debakel mit dem E-POSTBRIEF. Der als rechtssichere Alternative zur E-Mail beworbene Dienst der Deutschen Post wurde Ende November 2022 eingestellt, trotz anderslautender Versprechen. Auch aus diesem Grund schwören viele Nutzer auf den Total Commander – und installieren das Tool mit als Erstes auf einem neuen PC.