Die Dodge Viper war 1992 das erste Pkw-Modell mit einem V10-Motor, bei dessen Entwicklung sich Chrysler bewusst an der klassischen Cobra orientierte.
Die Dodge Viper war 1992 das erste Pkw-Modell mit einem V10-Motor, bei dessen Entwicklung sich Chrysler bewusst an der klassischen Cobra orientierte.
Auch der Huracán nutzte diesen Motor, bekam aber eine höhere Verdichtung und später sogar eine Zylinderabschaltung.
Der 5,7‑Liter-V10 des Porsche Carrera GT leistet 612 PS, dreht bis 8.000/min, erreicht 330 km/h und beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100.
Auch bei BMW zeigt der V10-Motor Motorsport-Gene. Der S85 hat 5,0 Liter Hubraum, dreht bis 8.250/min und leistet 507 PS.
Eine sportlichere Ausrichtung hatte der M6 als Coupé oder Cabrio. Für den US-Markt gab es bei allen BMW-V10 auch die Option auf ein Schaltgetriebe.
Einen besonders kompromisslosen Zehnzylinder setzte Lexus im LFA ein, der dank konsequentem Leichtbau unter 1.500 kg wiegt.
Bei Audi gab es die größte V10-Modellauswahl. Den Einstieg machte der gediegene S6 als Limousine oder Kombi mit 5,2-Liter-Saugmotor und 435 PS.
Den gleichen Motor verwendete Audi auch im S8 der zweiten Generation. In der luxuriösen Oberklasse leistete er allerdings 450 PS.
Eine ganz eigene Motorkonstruktion hat der RS6, den es ebenfalls als Kombi oder Limousine gab.
In der ersten Generation des Audi R8 schaffte der 5,2-Liter-V10-Sauger maximal 570 PS.
Die zweite Generation übertraf im V10 plus diesen Wert dann aber mit 610 PS. Der R8 war mit dem Huracán der letzte V10-Pkw in Serienproduktion.
Den V10 gab es nicht nur als Benziner. Ferdinand Piëch nutzte ihn bei Volkswagen als Demonstration der technischen Machbarkeit.
Es gab ihn auch im Touareg, in dem als Kraftpaket-SUV bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast ziehen durfte.
Ford nutzte den Triton-V10 in schweren Nutzfahrzeugen. Ab 1999 gab es den 6,8-Liter-Benziner aber auch im Ford Excursion.