RM Sotheby's wird am 15. August 2026 im Rahmen seiner Monterey-Auktion einen Ferrari F50 mit außergewöhnlicher Historie versteigern.
RM Sotheby's wird am 15. August 2026 im Rahmen seiner Monterey-Auktion einen Ferrari F50 mit außergewöhnlicher Historie versteigern.
Das Fahrzeug mit der Chassisnummer 104220 wurde 1996 neu an den damaligen Boxweltmeister im Schwergewicht, Mike Tyson, ausgeliefert.
Mit einem Schätzpreis von 7 bis 9 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 6 bis 8 Millionen Euro) könnte der Wagen zum zweitteuersten F50 avancieren, der jemals auf einer Auktion verkauft wurde.
Zum Fahrzeug gehören das Hardtop, die originale Bordmappe aus Leder, ein passendes F50-Gepäckset, eine Verkaufsbroschüre, ein F50-Erinnerungsbuch sowie ein Paar von Mike Tyson handsignierte Everlast-Boxhandschuhe.
Die Fahrleistungen des F50 etablierten das Modell in der Spitze der damaligen Supersportwagen. Ein Test des Magazins „Road & Track“ dokumentierte eine Beschleunigung von 0 auf 97 km/h in 3,6 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h.
Den Antrieb übernahm ein 4,7-Liter-V12-Saugmotor in Mittelmotorbauweise. Das Aggregat basierte auf dem Formel-1-Triebwerk von 1992.
Anfang der 90er-Jahre waren Airbags noch nicht bei allen Autos serienmäßig.
Mit seiner Sechsgang-Handschaltung in der Ferrari-typischen Kulisse gilt der F50 als eines der letzten analogen Supercars.
Die Skalen beeindrucken. Der Tacho reicht bis 220 Meilen (352 km/h).