Taugt das Alkovenkonzept für uns als Paar mit Blick auf die Zukunft? Der A 690 ist unser Testobjekt.
Der Alkoven machte uns beim Fahren zunächst nervös, aber man merkt schnell: "Wo Lkws fahren können wir entspannen". Und das ist praktisch überall.
Genug Platz für drei. Zu zweit nutzen wir kaum zwei Drittel der Fläche.
Durch den Vorhang stellt man auch innerhalb des Wohnmobils etwas Privatsphäre her.
Die Küche bietet genug Platz. Ein bisschen Ordnung halten muss man aber, da die Flächen schnell vollgestellt sind.
Das Küchenwaschbecken ist angenehm groß. Die Omnia-Schale erleichtert den Größenvergleich.
Im unteren Küchenschrank ist auch ein Mülleimer. Den kann man auch rausnehmen, wenn man mehr Platz im Schrank braucht.
Das Kombibad mit Schwenkwand wirkt sehr geräumig. Besonders in der Länge hat man viel Platz.
Durch die Weitwinkelkamera sieht die Platzsituation luftiger aus als sie sich in der Realität präsentiert.
Stauräume sind in dem kompakten Bad verhältnismäßig viele vorhanden.
Die Sitzgruppe erlaubt zwei Personen sich auszubreiten inkl. Fußablage. Wegen der hellen Polster sollte man aber immer auf saubere Füße achten.
Beeindruckend ist im Alkoven vor allem die Kopffreiheit im vorderen Bereich. Bereichernd sind auch die vielen Dachfenster.
Mehrere Touch-Lichtleisten sind im Wohnmobil verteilt und erhellen einzelne Bereiche nach Bedarf.
Das Fahrgefühl des Renault Master ist angenehm. Dazu trägt die Automatik und der große Motor bei.
Zwei Fahrräder auf dem Heckträger und für die autarken Nächte ein halbwegs voller Wassertank reizen die Zuladung über das Gepäck hinaus aus.
Der Alkoven auf Renault Master Basis fiel unterwegs immer wieder auf. Das Fahrerhaus ist unverwechselbar und in unseren Augen auch optisch ansprechend.