Ruf zeigt mit seinem Achtzylinder-Boxer, was man mit dem Konzept alles machen kann.
Ruf zeigt mit seinem Achtzylinder-Boxer, was man mit dem Konzept alles machen kann.
"Wir haben ihn in einen CTR3 eingebaut, den haben wir extra verlängert", sagt Alois Ruf.
Michael Pfeiffer war mit dem Prototyp rund um den Ruf-Stammsitz in Pfaffenhausen unterwegs.
Motorblock, Zylinder und Köpfe werden in Deutschland gegossen. In Kassel drucken Gussspezialisten die Sandkerne und gießen die ziemlich mächtigen Teile.
Zwei dicke Turbolader hauchen dem 4,8-Liter-Motor zusätzliches Leben ein.
Über Kühlrippen entweicht die heiße Luft aus dem Motorraum.
Mit der auffälligen Folierung war der Ruf CTR B8 vor einigen Tagen beim Goodwood Festival of Speed unterwegs.
Das ungewöhnliche Motorkonzept findet sich visualisiert im Optikkonzept wieder.
Die schwarze Gewitterwolke bereitet während der Ausfahrt ein wenig Sorgen.
Bei Trockenheit freut man sich über den ultimativen Kick in den Hintern, den wild schreienden Motor im Heck, den guten Geradeauslauf und die direkte Lenkung des Chassis.
Die Abgase entweichen durch eine Auspuffanlage mit vier dicken Endrohren.
Ein wenig Kletterkünste sind schon nötig, um den engen Prototyp zu erobern.
Ein Monitor informiert über alle wichtigen Fahrdaten.
Die CTR3-Karosse passt, Mittelmotor im verlängerten Chassis mit Pushrod-Fahrwerk an der Hinterachse.
Für Boxerfans erschließt Ruf mit diesem Motor eine ganz neue Welt. Wir sind gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt, meint Michael Pfeiffer.