Range Rover Velar: Seit dem 10. August 2017 ist der Crossover-SUV aus der Range Rover Produktpalette im Handel. Interessierte Käufer können den Nobel-Offroader ab einem Grundpreis von 56.400 Euro erwerben.
Range Rover Velar: Seit dem 10. August 2017 ist der Crossover-SUV aus der Range Rover Produktpalette im Handel. Interessierte Käufer können den Nobel-Offroader ab einem Grundpreis von 56.400 Euro erwerben.
Eine geteilte Heckklappe wie einige seiner markenbrüder hat der Range Rover Velar jedoch nicht. Antreten soll der Brite gegen Konkurrenten wie den Audi A6 Allroad, E-Klasse All-Terrain und Volvo V90 Cross Country.
Vertrautes Design: Wie die Markenbrüder bisitzt der Crossover den gestanzten Kühlergrill und den auffälligen "Range Rover"-Schriftzug auf der Haube. Beim D300 sind die Matrix-LED-Scheinwerfer Serie und durch den Torque-on-demand-Allradantrieb fühlt sich der Velar auch im Gelände richtig wohl.
Innovativ und besonders: Die versenkbaren Türgriffe differenzieren den Velar von den anderen Fahrzeugen aus dem Marken-Portfolio. Sie sind nicht nur optisch eine Besonderheit...
... sondern auch in Bezug auf die Fahrdynamik. Durch die neuartigen Türgriffe soll die Aerodynamik des gesamten Fahrzeugs verbessert werden. Türgriffe fahren raus, ziehen, einsteigen und los!
Velar D300 SE: Der schwarze Schriftzug an der Heckklappe kennzeichnet den Velar als solchen. Die SE-Variante beinhaltet viele zusätzliche Ausstattungskomponenten. Gegen einen Aufpreis von 936 Euro ist die firenze rote Lackierung erhältlich.
Aufgeräumtes und modernes Interieur: Der Innenraum wirkt futuristisch sowie besonders schick und lässt in puncto Verarbeitung keine Beanstandungen zu.
Mit dem Velar stellt Land Rover das neue Bediensystem Touch Pro Duo vor. Dieses Infotainment-System wird Bestandteil zukünftiger Konzernprodukte sein. Die zwei 10,2-Zoll großen Touchbildschirme bilden das Herzstück des Cockpits. Des Weiteren wurde die Anzahl an Knöpfen auf ein Minimum reduziert.
Durch die drucksensiblen Tasten am Multifunktionslenkrad gestaltet sich der Arbeitsplatz des Fahrers angenehm. Die Sprachsteuerung zur Eingabe von Navigationszielen wurde jedoch ausgespart.
Die Raumverhältnisse im Fond sind großzügig. Kopf und Beine finden ausreichend Platz und auf den äußerst bequemen, mit Windsor-Leder bezogenen, Sitzen lässt es sich auch auf Langstecken hervorragend aushalten.
Der Gepäckraum bietet im umgeklappten Zustand ein Volumen von 1.731 Litern. Gegen einen Aufpreis von 156 Euro sind zusätzlich Ladeschienen zur Gegenstandssicherung zubuchbar.
3.0 Liter V6 Twinturbo-Diesel mit 300 PS und Allradantrieb: 6,7 Sekunden braucht der Velar für den Sprint von 0 auf Tempo 100. Besonders lobenswert sind die Bremsen. Tritt man bei 100 km/h in die Eisen, kommt der Velar nach 34,8 Metern zum Stillstand. Top!
Als Basis der Velars dient die Plattform des Jaguar F-Pace. Die harmonisch und weiche Lenkung sowie das makellos schaltende Achtgang-Automatikgetriebe lassen den Velar mit Gelassenheit über den Asphalt gleiten.
Im Test verbraucht der Brite 8,9 Liter auf 100 km und hat einen vergleichsweise niedrigen CO2-Ausstoß. Der Neuling überzeugt im Gesamtpaket. Preislich pendelt er sich jedoch auf einem relativ hohen Niveau ein.