Optisch war der 912 (ab 1965) eigentlich nicht vom frühen 911 zu unterscheiden. Technisch ging er jedoch einen anderen Weg: Statt eines Sechszylinders arbeitete der bewährte 1,6-Liter-Vierzylinder aus dem 356 im Heck.
Optisch war der 912 (ab 1965) eigentlich nicht vom frühen 911 zu unterscheiden. Technisch ging er jedoch einen anderen Weg: Statt eines Sechszylinders arbeitete der bewährte 1,6-Liter-Vierzylinder aus dem 356 im Heck.
Typisch für frühe 912: 3 Rundinstrumente im Cockpit. Ab Modelljahr 1968 hatte der Vierzylinder die 911-Instrumente.
Der Motor war günstiger, leichter und sorgte für eine bessere Gewichtsverteilung. Dadurch galt der 912 lange als der fahrerisch zugänglichere Porsche.
Nach einem steilen Preisanstieg von 2010 bis 2017 haben die 912-Preise bis 2019 leicht nachgegeben. Seitdem liegen die Preise für Exemplare in gutem Zustand stabil über 50.000 Euro.
Auch das G-Modell baute Porsche als 912 - allerdings ausschließlich für den Export in die USA.
Der Porsche 912 besitzt blechmäßig die gleichen Schwachpunkte wie sein Bruder 911 - die Karosserie ist ja auch identisch. Der weiterentwickelte 356-Boxer ist langlebig und robust, verträgt lange Vollgasetappen und Dauerdrehzahlen jenseits der 5.500/min allerdings nicht.