So verhandeln Sie Neuwagenrabatte
Der Kauf eines Neuwagens ist eine große Investition. Doch der Listenpreis ist oft nur der Ausgangspunkt. Wie aktuelle Studien zeigen, können Käufer durch geschicktes Verhandeln und gezielte Händlervergleiche erhebliche Rabatte erzielen. Besonders bei Elektroautos und bestimmten Modellen lohnt sich der Aufwand.
Beim Kauf eines Neuwagens spielt der Rabatt eine entscheidende Rolle. Laut einer ADAC-Studie aus dem Jahr 2026 variieren die Nachlässe stark je nach Marke, Modell und Händler. Während einige Hersteller wie BYD großzügige Rabatte von bis zu 25 Prozent gewähren, bleiben andere wie Dacia nahezu unbeweglich. Besonders bei Elektroautos sind die Rabatte im Durchschnitt höher als bei Verbrennern, was die Attraktivität dieser Fahrzeuge zusätzlich steigert.
Unterschiede zwischen Elektroautos und Verbrennern
Die Studie zeigt, dass Elektroautos im Durchschnitt einen Rabatt von 12 Prozent erhalten, während es bei Verbrennern nur 9 Prozent sind. Modelle wie der BMW iX1 bieten Nachlässe von bis zu 18,8 Prozent, was einer Ersparnis von über 11.000 Euro entspricht. Im Gegensatz dazu bleiben Modelle wie der Dacia Duster Hybrid 140 mit Rabatten von nur 0,1 Prozent nahezu unverändert.
Einfluss des Vertriebssystems
Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Vertriebssystem. Marken wie Mercedes-Benz setzen zunehmend auf ein Agenturmodell, bei dem Händler keinen eigenen Spielraum bei der Preisgestaltung haben. Hier sind die Rabatte fest vorgegeben und zusätzliche Nachlässe kaum möglich. Im Gegensatz dazu bieten Marken wie BMW oder Peugeot durch Verhandlungen oft bessere Konditionen.
Praktische Tipps für Käufer
- Vergleichen Sie Angebote: Preisunterschiede zwischen Händlern können erheblich sein.
- Fragen Sie nach: Ein erster Rabatt ist oft nicht das Maximum.
- Prüfen Sie Lagerfahrzeuge: Diese bieten oft zusätzliche Preisvorteile.
- Nutzen Sie Herstelleraktionen: Rabatte sind hier teilweise bereits eingepreist.
