Für Autobesitzer heißt es im Frühling üblicherweise Reifen
wechseln. Doch warum brauchen Sie eigentlich Sommerreifen und was
sollten Sie darüber wissen? Die Antworten gibt es hier.
Sind die Winterreifen schon so weit abgefahren, dass sich ein
neuerliches Aufziehen nicht lohnt, fahren viele einfach noch eine
Weile damit weiter. Im Sommer sind Winterreifen allerdings ein
Sicherheitsrisiko für Sie und andere Verkehrsteilnehmer.
Zum einen ist die Gummimischung der Sommerreifen viel härter.
Damit bietet der Reifen auch bei hohen Temperaturen optimale
Sicherheit und Fahrverhalten. Winterreifen werden im Sommer zu
weich.
Das Profil der Sommerreifen ist im Vergleich zu den Winterreifen
gröber, zudem hat es viele Längsrillen. Sie eignen sich für
trockene und nasse Straßen. Die Profiltiefe muss mindestens 1,6 mm
betragen - sonst sind 60 Euro und ein Punkt fällig.
Durch die Längsrillen ist der Sommerreifen in der Lage, große
Wassermengen zu verdrängen, zum Beispiel bei Sommergewittern.
Winterreifen sind hierfür weniger geeignet - sondern für kalte
Straßen, Eis und Schnee konzipiert.
Wenn es ernst wird, können Sommerreifen auch Leben retten -
durch die harte Gummimischung ist der Bremsweg auf heißen Straßen
viel kürzer als mit Winterreifen.
Auf der Reifenseite stehen Zahlen und Buchstaben. Der letzte
Buchstabe einer längeren Zeichen- und Ziffernfolge informiert über
die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Sie muss mindestens so hoch
sein wie die des Autos. Nähere Infos hat z. B. der ADAC.
Letztlich spielt bei Sommerreifen das Alter eine gewisse Rolle,
auch wenn das Profil noch tief genug wäre. Nach sechs Jahren ist
das Gummi meist ausgehärtet und spröde - den Reifen noch zu
benutzen wäre ein Sicherheitsrisiko.