Große Kombis (hier der V90) waren lange eine Volvo-Domäne. Der V90 ist in Deutschland noch als 4-Zylinder-Plug-Hybrid im Programm. Mit 4,96 Meter Länge konkurriert er mit BMW 5er und Mercedes E-Klasse.
Große Kombis (hier der V90) waren lange eine Volvo-Domäne. Der V90 ist in Deutschland noch als 4-Zylinder-Plug-Hybrid im Programm. Mit 4,96 Meter Länge konkurriert er mit BMW 5er und Mercedes E-Klasse.
Die dazugehörige Limousine S90 ist in Deutschland nicht mehr zu haben.
Auch den S60, mit 4,78 Metern Länge eher ein BMW-3er- oder Mercedes-C-Klasse-Konkurrent, ist auf dem Kombimarkt Deutschland nicht mehr im Programm.
Den Kombi V60 gibt es hierzulande sogar noch mit Mild-Hybrid-Antrieb, allerdings schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr mit mehr als vier Zylindern.
Der Volvo punktet mit einem Radstand von 2,97 Metern, der sich vor allem im Fond bemerkbar macht.
Der 4,80 Meter lange EX60 soll einen cW-Wert von 0,26 erreichen.
Auto motor und sport konnte den EX60, der auf der neuen E-Auto-Architektur SPA3 aufbaut, bereits näher begutachten.
Fast drei Meter Radstand und eine neue, flache Batterie sorgen für sehr gute Platzverhältnisse im Fond. Für flachere Modelle hat Volvo bereits Akkus mit sogenannten Fußgaragen (wie beim Porsche Taycan) vorgesehen, die für einen niedrigeren Aufsetzpunkt der Füße sorgen.
Mit der SPA3 wähnt sich Volvo am Ziel auf dem Weg zum Software Defined Vehicle. Der EX60 ist voll Over-the-Air-Update-fähig und soll dadurch immer besser werden und vor allem nicht altern. Sein Betriebssystem basiert auf Android, Maps und die KI Gemini sind integriert.
Möglich macht es eine Elektronikarchitektur mit Zentralcomputern, was volvo Hugin Core nennt.
Der Zentralcomputer (Core Computer) kontrolliert die Assistenzsysteme und das Infotainment (UXC), die Zone Controller (außen) übernehmen alle andere Komfort- und Fahrfunktionen.
Ohne den Unterfahrschutz und die silberne Applikation an der D-Säule: Die zivile Variante des EX60 wirkt dezenter, eher wie ein hoher Kombi.
Karosserievarianten (hier die Struktur des EX60) lassen sich so laut Fleiss binnen zwei Jahren entwickeln.
Vermutlich käme auch bei anderen Karossen Megacasting zum Einsatz wie hier am Heck des EX60.
Statt das Heckteil der Bodengruppe aus mehr aus 100 Einzelteilen von Robotern zusammenschweißen zu lassen, entsteht es beim Megacasting aus einem Guß.
Das soll allein 70 Kilogramm an Gewicht sparen – enorm für eine Rohkarosse.
Die Anlage zur Herstellung ist allerdings groß und aufwendig.
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