In der Corona-Krise werden viele Autos kaum noch genutzt und
stehen viel. Dadurch können die Karossen und Fahrzeugteile Schaden
nehmen. Wie Sie das verhindern, erfahren Sie hier.
Am besten hilft gegen Standschäden - wenig überraschend -
Bewegung. Das Auto sollte mindestens einmal im Monat, bestenfalls
aber einmal in der Woche bewegt werden. Damit lassen sich die
meisten Schäden vermeiden.
Sollte es dann doch mal länger herumstehen, ist ein trockener
Parkplatz wie eine Tiefgarage oder die eigene Garage
empfehlenswert. Das ist aber natürlich nicht für alle Menschen
möglich - weswegen die folgenden Tipps umso wertvoller sind.
Durch das Herumstehen kann sich Feuchtigkeit im Auto festsetzen,
die Scheiben beschlagen. Das kann mit einem kleinen Trick
verhindert werden: Legen Sie einfach Zeitungspapier oder eine
Schale mit Katzenstreu ins Auto, das die Feuchtigkeit aufsaugt.
Die Klimaanlage kann durch Nichtbenutzung schimmeln und müffeln.
Schalten Sie diese daher schon rund zehn Minuten vor Abstellen aus,
damit die Restfeuchtigkeit aus dem Filter entweichen kann.
Ansonsten helfen nur Desinfektion oder ein Filtertausch.
Bewegen Sie Ihr Auto zu wenig, kann sich durch die einseitige
Reifenbelastung das Gummi verformen. Manchmal lässt sich das beim
Fahren wieder ausgleichen, doch irgendwann ist der Reifen platt und
damit hinüber. Auch erhöhter Reifendruck hilft.
Bremsen sind sehr anfällig für Flugrost, weshalb sie vor dem
Abstellen nach Möglichkeit trockengebremst werden. Sie sollten die
Bremsen nach längerem Abstellen auch einbremsen und an geeigneter
Stelle kräftig in die Eisen gehen, um den Rost zu lösen.
Die Autobatterie ist ebenfalls ein Opfer der geringen Nutzung.
Sie kann sich mit der Zeit entladen, was schlimmstenfalls zu einem
Akkuschaden führt. Dagegen hilft ein Erhaltungs-Ladegerät, womit
moderne Autobatterien in der Regel kompatibel sind.
Ein weiterer Kandidat für Standschäden ist die Gummiabdichtung
am Auto. Auch Manschetten können angegriffen werden. Das Gummi wird
porös und bricht nach einer Weile. Dagegen hilft die regelmäßige
Behandlung mit Talg, Silikonspray oder Schmierfett.