Ihr Auto stand während des Lockdowns genau so still wie Sie? In
diesem Fall ist Vorsicht angebracht. Nach Wochen des Stillstands
sollten Sie sich um einige Dinge am Wagen kümmern.
Zuerst müssen Öl-, Scheibenwasser- und Kühlwasserstand gecheckt
werden. Fehlt etwas, muss natürlich nachgefüllt werden. Ist am
Öldeckel ein weißlicher Rand, sind Sie zu viel Kurzstrecke gefahren
- ein Ölwechsel ist fällig.
Finden Sie auf dem Auto oder gar im Motorraum Marderspuren,
sollten Sie unbedingt die Kabel am Auto untersuchen. Gibt es
Bissspuren, rät der ADAC, ohne Umschweife direkt in die Werkstatt
zu fahren.
Der Frühling zeigt sich in seiner vollen Blütenpracht. Liegen
diese allerdings auf Ihrem Auto, gilt es sie vor der Abfahrt zu
entfernen. Ansonsten verstopfen die Blüten unter Umständen die
Abläufe und begünstigen die Rostbildung.
Hat der Blütenstaub auf dem Auto überhandgenommen, darf es auch
eine Autowäsche sein. Sollten Sie dieses Jahr noch gar nicht in der
Waschanlage gewesen sein, empfehlen die ADAC-Experten eine
Unterbodenwäsche, um winterliche Salzreste zu entfernen.
Will das Auto nicht mehr oder nur nach mehreren Versuchen
anspringen, hat ihre Batterie wohl nicht mehr genügend Saft. Sollte
es noch an gehen, suchen Sie bestenfalls gleich eine Werkstatt auf,
um die Batterie testen zu lassen.
Die Kontrolle des Luftdrucks ist ebenfalls wichtig. Hierdurch
können Sie Sprit sparen und sind sicherer unterwegs. Wie hoch der
Druck sein muss, erfahren Sie meist im Inneren des Tankdeckels oder
auch im Betriebshandbuch Ihres Autos.
Können Sie endlich losfahren, testen Sie unbedingt die Bremsen.
Sie haben in der Zeit des Stillstands vielleicht Rost angesetzt. In
der Regel reicht ein kräftiger Tritt auf die Bremse während
langsamer Fahrt aus - natürlich nur an einem sicheren Ort.