Ruf hat auf der Monterey Car Week in Kalifornien den neuen Ehra vorgestellt.
Ruf hat auf der Monterey Car Week in Kalifornien den neuen Ehra vorgestellt.
Der Ehra ist eine Hommage an den legendären Rekordwagen. Anders als dieser soll der neue Ehra, der seinen Namen natürlich von der VW-Teststrecke ableitet, nicht mehr der schnellste seines Fachs sein. Vielmehr sieht Ruf im Ehra den perfekten Gran Touring Sportwagen.
Die Basis für den Ehra bildet erneut das hauseigene Carbonfaser-Monocoque in Kombination mit einer leichten Carbon-Karosserie, die hier als Breitbauvariante ausgeführt ist.
Die verbreiterte Karosserie mit neu gestalteter Front- und Heckpartie verleiht dem Ehra nicht nur einen kraftvollen Auftritt, sondern verbessert zugleich Aerodynamik, Kühlung und Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Mächtiges Flügelwerk sucht man vergeblich. Im Heckdeckel sitzt lediglich ein ausfahrbarer Carbonspoiler.
Markant sind zudem die großen Belüftungskanäle in den hinteren Seitenteilen.
Das adaptive Fahrwerk setzt rundum auf Doppelquerlenker mit horizontal angeordneten Pushrod-Feder-Dämpfer-Einheiten. In den Radhäusern sitzen gestaltete 5-Speichen-Felgen mit Zentralverschluss.
Den Antrieb übernimmt ein Biturbo-Sechszylinderboxer, den Ruf mit einem selbst entwickelten variablen, aber auch abschaltbaren Allradantrieb und einem Siebengang-Schaltgetriebe kombiniert. Zusammen mit der doppelten Aufladung stemmt der 3,6 Liter große Boxer 650 PS und 900 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle.
Besonders hervor stechen im handgefertigten Innenraum die Carbon-Schalensitze, die mit braunem Naturleder im klassischen "Pasha"-Karomuster bezogen sind.
Die Pedale sind mit Titan belegt, die Runduhren tragen klassische grüne Ziffern.
Weitere Daten nennt Ruf bei der Präsentation noch nicht. Auch beim Thema Preis herrscht bislang Schweigen.