Zwei Auto-Ikonen, dessen Form von ihren Herstellern wiederaufgegriffen wurde: der VW Käfer (l.) und der Ford Mustang. Weitere Retro-Autos finden Sie in dieser Galerie.
Zwei Auto-Ikonen, dessen Form von ihren Herstellern wiederaufgegriffen wurde: der VW Käfer (l.) und der Ford Mustang. Weitere Retro-Autos finden Sie in dieser Galerie.
Jedes Kind erkennt ihn: den VW Käfer, dessen Form ihn zu einem der markantesten Auto der Geschichte gemacht hat. Daran erinnert sich Volkswagen später wieder und bringt den Beetle auf den Markt.
Inzwischen gibt es von ihm schon die 2. Generation. Der Unterschied zum Vorbild: Frontmotor und- antrieb statt Heckmotor- und antrieb.
Der perfekte Kleinwagen: der Mini von BMC. Kaum länger als drei Meter, relativ viel Platz, wendig und mit unglaublich viel Fahrspaß gesegnet. Er kam 1959 auf den Markt.
In den 00-Jahren lässt BMW den Mini wiederaufleben. Inzwischen misst er aber gute vier Meter. Gemeinsamkeit außer dem Design: das große Fahrvergnügen.
Das italienische Auto schlechthin ist der Fiat 500 - er hat die gleiche Bedeutung für Italien wie die Ente von Citroen für Frankreich oder der Käfer von VW für Deutschland. Ende der 50-Jahre kam er in dieser Form auf den Markt.
2007 griff Fiat auf seinen "Schatz" zurück und brachte ihn erneut in die Verkaufsräume. Jetzt ist er jedoch eher Trendwagen für das weibliche Geschlecht als Familienauto wie zu Beginn seiner Karriere.
Der Camaro von Chevrolet, wie hier ein Modell von 1969, gehört zu den erschwinglichen Sportwagen auf dem US-amerikanischen Markt. Er wird bis heute produziert, mit einer Evolution in der Formgebung.
So gesehen ist das neueste Modell kein wirkliches Retroauto. Aber er setzt eben auf ein bekanntes Design.
Das gleiche trifft auf den Ford Mustang zu, hier ein Shelby GT350 aus der Übergangszeit der 60er- zu den 70er Jahren.
Das Haifischmaul des aktuellen Mustang (im Bild ein Mustang GT 350 Shelby Cobra) kommt einem so irgendwie bekannt vor...
Das amerikanische Trio perfekt macht der Dodge Challenger. Sein Design sieht man auf den Straßen gut 40 Jahre später wieder...
Geblieben ist der aggressive "Blick". Und natürlich sein Ruf.
Um Ferrari eins auszuwischen, ließ Ford Mitte der Sechziger Jahre den GT40 (40 steht für die Höhe von 40 Zoll) entwickeln. Auf den Rennstrecken reüssierte er überaus erfolgreich.
Runde 40 Jahre später kam dann der GT auf den Markt (für die Superreichen). Gleiche Form, andere Abmessungen.
Der neueste Entwurf eines Nachfolgers wirkt deutlich progressiver, nimmt aber dennoch deutlich Anleihen am Ursprungsmodell.
Für viele der Sportwagen schlechthin: der 911er von Porsche - obwohl er vom VW Käfer (siehe oben) abstammt, was man unschwer erkennt.
Der neueste 911er ist eine Weiterentwicklung des Ur-Modells, somit kein echtes Retromodell. Aber ein Beweis dafür, dass gutes Design nie altert.
Was auch auf den Willys MB zutrifft. Dieser wurde für das Militär in den USA entwickelt und ist - streng genommen - der Ur-Großvater aller heutigen Geländewagen. Er war so markant, das sein Name bis heute für eine Auto-Gattung steht: Jeep.
Sein Geist lebt weiter im Jeep Wrangler.