Renault benannte sein 2024 vorgestelltes SUV-Coupé nach dem historischen Rennflugzeug Caudron-Renault Rafale.
Renault benannte sein 2024 vorgestelltes SUV-Coupé nach dem historischen Rennflugzeug Caudron-Renault Rafale.
Im Dach des Renault Rafale erinnert ein kleines Piktogramm an das historische Rekordflugzeug.
Inzwischen hebt ein Nachbau wieder ab: In der vergangenen Woche rollte die Caudron-Renault Rafale erstmals vor die wartenden Gäste in Melun-Villaroche. Im weiteren Verlauf des Tages absolvierte die Replika zwei erfolgreiche Flüge über dem Flugplatz.
Die Rafale, deren Name sich vom französischen Wort für Windstoß ableitet, entstand ursprünglich für die Jagd nach neuen Geschwindigkeitsrekorden.
Kein einziges der ursprünglich drei gebauten C.460-Rennflugzeuge ist heute noch erhalten. Die in den USA gefertigte Replika orientiert sich eng am historischen Vorbild der 1930er Jahre.
Renault kaufte die Replika 2023 zunächst für die eigene Sammlung. Erst ein Jahr später fiel die Entscheidung, die Rafale wieder flugfähig zu machen.
Gemeinsam mit seinem Unternehmen Aéro Restauration Service machte Bruno Decreux das historische Rennflugzeug erneut flugfähig. In den USA hatte die Rafale bis 2010 rund 50 Flugstunden absolviert.
Vor der Rückkehr in die Luft wurde der LOM-337-CE-Motor rund acht Monate lang beim Hersteller überholt.
Kurz vor dem Flug werden nochmals letzte Kontrollen an Triebwerk und Struktur durchgeführt.
Nach den letzten Kontrollen wird die Rafale von Hand zum Startpunkt für den Triebwerkslauf geschoben.
Bruno Decreux legt seinen Fallschirm an: Eine Vorsichtsmaßnahme bei Flügen mit der anspruchsvollen Rafale.
Beim Start des Motors hüllt sich die schmale Rafale kurzzeitig in Rauch.
Mehr als 90 Jahre nach ihren großen Erfolgen fliegt die Rafale wieder am französischen Himmel.
Nach der etwa einjährigen Restauration erhielt die Rafale im Mai 2026 erneut eine Flugfreigabe und fliegt nun unter dem Kennzeichen F-AZBO.
Die Nummer 6989 am Seitenleitwerk verweist auf die frühere amerikanische Registrierung der Replika.
Wie schon bei den National Air Races in Los Angeles 1935 trägt auch der Nachbau die große weiße Startnummer 100 auf dem Rumpf.
Die begrenzte Sicht aus dem Cockpit verlangt beim Fliegen der Rafale viel Erfahrung.
1934 stellte Raymond Delmotte mit der C.460 einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord von mehr als 505 km/h auf.
Nach ihrem kurzen Comeback am Himmel soll die Rafale ab 2027 im neuen Renault-Museum „Les Collections“ ausgestellt werden.