Der neue Jaguar F-Type stürmt heran. Fegt er jetzt Porsche Boxster S, BMW Z4 35is und Audi TT RS vom Platz?
Der neue Jaguar F-Type stürmt heran. Fegt er jetzt Porsche Boxster S, BMW Z4 35is und Audi TT RS vom Platz?
Aus der Reihe tanzt der Porsche Boxster nur mit seinem Mittelmotor-Layout.
Der Boxster ist in neun Sekunden offen, F und TT in zwölf, der Z4 in 20.
Porsche Boxster: Die treue Mitte: Der Motor boxert vor der Hinterachse.
Der Grundpreis für den Boxster S liegt bei 63.017 Euro.
Von Null auf 100 km/h spurtet der Boxster in 5,1 Sekunden.
Auf der Landstraße lässt sich der Boxster präzise dirigieren.
Für ordentlichen Federungskomfort sorgt das optionale Adaptivfahrwerk.
Mit 277 km/h trägt der Boxster das Blaue Band des Schnellsten.
Der Boxster drückt traktionsstark aus den Kurven.
Der Mittelmotorsportler bleibt sehr lange neutral.
Überschwang regelt das ESP weg.
Auch akustisch bleibt der Boxster eher zurückhaltend.
Eigentlich alles, was Sie im Cockpit sehen, kostet beim Porsche extra. Und bei diesen Preisen dürfte die Verarbeitung noch etwas aufwendiger sein.
Das gute Adaptivfahrwerk lässt sich Porsche mit 1.428 Euro bezahlen.
Das Siebengangdoppelkupplungsgetriebe schaltet man am besten von Hand.
Der Drehzahlmesser dominiert das Boxster-Cockpit.
Bequeme Sitze und zwei erstaunlich ...
... gut nutzbare Kofferräume.
280 Liter soll der Boxster laden können.
In Sachen Bremsen ist der Boxster der Konkurrenz klar überlegen.
Audi TT: Mit Fünfzylinder-Turbo im Bug und dem Golf im Fundament.
Der Audi TT RS ist ab 61.750 Euro zu haben.
Beim Spurt von Null auf 100 km/h markiert der TT mit 4,5 Sekunden die absolute Bestzeit.
Bei 250 km/h wird der TT abgeregelt.
Für 1.600 Euro Aufpreis darf der TT auch 280 km/h schnell rennen.
2006 brachte Audi die zweite Generation des TT, die optisch zwar noch an seinen Vorgänger angelehnt ist, doch technisch eine Neuentwicklung war. Die Leistungspalette reichte nun von 160 bis 360 PS. Zudem gab es erstmals einen Dieselmotor, den Zweiliter-Vierzylinder mit 170 PS.
Der TT kennt keine Traktionsprobleme.
Seine Lenkung ist gegen Antriebseinflüsse immun.
Auch als RS mag der TT die Pragmatik nicht lassen – mit übersichtlichen, ...
... wenn auch etwas angejahrten Armaturen, ...
... dem großen Kofferraum ...
... oder dem elektrisch ausfahrenden Windschott. S-Tronic kostet 2.150 Euro extra.
Auch im Audi fährt man besser, wenn man selbst die Gänge wählt.
Klar und klassisch gezeichnetes Cockpit.
Die Sportsitze im TT können überzeugen.
Beim RS steht der Spoiler fest im Fahrtwind.
Der Fünfzylinder kommt auf 340 PS und 450 Nm Drehmoment.
In Sachen Bremsen dürfte der TT energischer zur Sache gehen.
BMW Z4: Das Herz schlägt vorn, der Reihensechser bleibt eine Wucht.
Der Grundpreis für den BMW Z4 liegt bei 57.600 Euro.
Die sachte Modellpflege hat dem Z4 nur modifizierte Xenons beschert.
Den Spurt von Null auf 100 km/h schafft der Z4 in fünf Sekunden.
Der Z4 hat eine fein austarierte Gewichtsbalance.
Doch noch immer wankt er über die Straßen.
Auch das Adaptivfahrwerk kann hier nicht restlos Abhilfe schaffen.
37,0 m Bremsweg: So steht der Z4 mit warmen Bremsen aus Tempo 100 erst 2,6 Meter nach dem Boxster. Selbst ein Opel Zafira Tourer steht 1,6 Meter früher.
Die Lenkung ist nicht direkt, eher hektisch.
Auf verzwickten Strecken muss stets das ESP eingreifen.
Der Z4 bietet ein gutes Raumangebot.
Beste Bedienung trotz kleinen Bildschirms.
Zwei große Rundinstrumente müssen reichen.
Der Reihensechszylinder ist sparsam, durchzugsstark und drehfreudig.
Gut für die schnelle Reise - das Windschott.
Haltintensive, bequeme Sitze.
Das Blechdach reduziert das Kofferraumvolumen von 310 auf 180 Liter.
Der Z4 ist praktisch im Alltag, aber schwach auf der Bremse.
Jaguar F-Type: Ein echter Jaguar, der zeigt: Das Empire bebt.
Der Grundpreis des F-Type liegt mit 84.900 Euro deutlich über den Wettbewerbern.
Mit dem Hüftschwung eifert der F- dem E-Type nach.
1.923 mm Außenbreite: Damit ist der F-Type 12,2 Zentimeter breiter als der Boxster. Klingt nach wenig, macht den Jag auf engen Landstraßen aber viel sperriger.
Die F-Type-Karosserie wirkt extrem steif.
1.758 kg Leergewicht - Was die wirklich ausmachen, merkt man dem F-Type aber erst so richtig nach einer Runde im 332 Kilo leichteren Boxster S an.
Steter Jaguar-Begleiter - eine höllische Soundkulisse.
Auf die Dauer nervt der Sound aber dann doch.
Das Cockpit separiert die Besatzung streng.
Die Achtgangautomatik bevorzugt sanfte Gangwechsel.
Egal welche Fahrwerkseinstellung gewählt wurde, der F-Type bleibt unkomfortabel.
Zwei Rundinstrumente nehmen ein Zentraldisplay in die Zange.
Das Touchscreen-Infotainment gibt reichlich Rätsel auf.
Der Kompressor-V6 ist stark und durstig.
Das Cockpit ist ausreichend geräumig.
Der Kofferraum begrenzt die Gepäckmitnahme effektiv, ...
... und der Heckflügel stemmt sich eifrig gegen Auftrieb.
Auch der F-Type trägt ein Windschott.
Klappe auf, Klappe zu - egal, der F-Type macht immer Krawall.
Die Jaguar-Bremsen liefern ordentliche Werte.