Sind Basismotoren von heute eine üble oder kluge Wahl? Wir machen den Test mit dem Peugeot 308 98 VTi und ...
Sind Basismotoren von heute eine üble oder kluge Wahl? Wir machen den Test mit dem Peugeot 308 98 VTi und ...
... dem VW Golf 1.2 TSI – und kommen unter anderem zu dem Ergebnis: ein Turbolader ist nicht immer Trumpf.
Klare Sache: Das Heck des 308 ist ausladender und schlechter abzuschätzen, zudem ist seine Ladekante höher.
Der Golf 1.2 TSI läuft ruhiger und sparsamer, zieht aber nicht ganz so flott wie der Peugeot.
Deshalb kann der Peugeot 308 98 VTi mit seinem gelungenen Basisbenziner das Antriebskapitel für sich entscheiden.
Dafür fallen beim Golf die Verarbeitung und der Komfort besser aus.
Abgesehen von den Kosten liegt der Peugeot 308 98 VTi sonst überall knapp hinter dem Golf.
160 Newtonmeter schieben beim Golf bei 1.500/min; gefühlt geht es erst ab 2.000 Touren los.
Der Peugeot 308 98 VTi stellt 136 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen bereit.
Der Golf mit der Basismotorisierung als Zweitürer kostet ab 17.450 Euro.
Der viertürige Testwagen kostet 21.915 Euro. Dafür sind die Einparkhilfe, Klimaanlage, adaptives Fahrwerk und 17 Zoll-Leichtmetallräder mit an Bord.
Klassisch: Klar gestaltetes Cockpit ohne Pep und ein langsam rechnendes Navigationssystem.
Auf der Autobahn kommt der Wunsch nach einem sechsten Gang auf. DSG gibt es aber erst ab der 105-PS-Version.
Noch ein bisschen muss es durchhalten, das Alte. Im September kommt der Golf VII und mit ihm ein neues Navi.
Der Grundpreis des Peugeot 308 98 VTi beläuft sich auf 17.200 Euro.
Die Klimaanlage ist auch bei ihm serienmäßig, auf Klimaautomatik lässt sich aber auch gegen Aufpreis nicht hochrüsten.
Schick: Flaches, übersichtliches Armaturenbrett, ...
... aber die Radiobedienung ist fummelig.
Die zweite Reihe des VW Golf ist bequemer.
Platz haben die Fahrgäste aber auch im Fond des 308 genug.
Der Golf stellt in seinem Gepäckabteil 350 bis 1.305 Liter Ladevolumen bereit.
Der Kofferraum des 308 ist fast so groß wie der des Golf: 348 bis 1.201 Liter passen rein.
Leiser dreht der TSI des VW Golf zwar, aber er legt trotz Turbo nicht so flott los.
Da gefällt der brummige Benziner des Peugeot 308 98 VTi mit guter Gasannahme besser.
Nachtanken: Auf 100 Kilometer braucht der Golf im Test 7,4 Liter, der Peugeot 7,7 Liter.
Für den Golf gibt es gegen 975 Euro Aufpreis ein adaptives Fahrwerk.
Das steht beim Peugeot 308 98 VTi auch gegen einen Obulus nicht auf dem Lieferschein.
"Keine Angst vor kleinen Benzinern – diese beiden zeigen, dass man auch mit weniger als 100 PS glücklich Auto fahren kann“ Dani Heyne über den Peugeot 308 98 VTi und und den VW Golf 1.2 TSI: