Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Donnerstag (19.11.2025) beim Münchner Rüstungsunternehmen KNDS den seit 1992 ersten vollständig neu gebaute Kampfpanzer Leopard 2 A8 und die modernisierte Panzerhaubitze 2000 A4 präsentiert.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Donnerstag (19.11.2025) beim Münchner Rüstungsunternehmen KNDS den seit 1992 ersten vollständig neu gebaute Kampfpanzer Leopard 2 A8 und die modernisierte Panzerhaubitze 2000 A4 präsentiert.
Das neue abstandsaktive Schutzsystem Trophy stammt vom israelischen Hersteller Rafael und wird erstmals serienmäßig in einem Panzer der Bundeswehr verbaut. Es erkennt anfliegende Geschosse mithilfe von vier Radarsensoren und neutralisiert sie noch vor dem Aufprall.
Die Hauptwaffe bleibt die 120-Millimeter-Kanone L55 A1 von Rheinmetall, die bereits in den Varianten A7V und A7A1 eingesetzt wird. Sie ermöglicht den Einsatz aktueller Munitionssorten wie der DM73-Wuchtgeschoss- und der DM11-Mehrzweckmunition. Die maximale Kampfentfernung beträgt rund fünf Kilometer.
Mit zwei Werfereinheiten auf dem Turm des Panzers kann das Trophy-System anfliegende Flugkörper in Bruchteilen von Sekunden vernichten, bevor sie die Panzerung erreichen. Zum Schutz der Besatzung befinden sich hinter den Werfern Schutzschilde.
Das aktive Schutzsystem Trophy scannt über vier Radarsensoren die Umgebung des Panzers und ermittelt, ob dieser direkt angegriffen wird
Der K2 ist auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Gewicht und Automatisierung ausgelegt.
Der 1.500-PS-Dieselmotor trifft auf rund 55 Tonnen Gefechtsgewicht. Daraus ergibt sich ein Leistungsgewicht von etwa 27 PS pro Tonne. Der Panzer beschleunigt auf rund 32 km/h in etwa sieben Sekunden.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 70 km/h auf der Straße, im Gelände bei etwa 50 Sachen. Die Reichweite beträgt rund 450 Kilometer.
Der M1A2 SEP v3 Abrams entstand ursprünglich für die Anforderungen des Kalten Krieges. Die US-Armee legte großen Wert auf Schutz und Feuerkraft. Dieses Konzept wurde über Jahrzehnte weiterentwickelt und bildet bis heute die Grundlage der aktuellen Version.
Der Abrams nutzt die M256-Kanone. Ihre Entwicklung basiert ursprünglich auf der deutschen Rheinmetall-L44-Kanone, wurde jedoch über Jahrzehnte an die Anforderungen der US-Armee angepasst.
Der Abrams erhielt im Rahmen der SEP-v3-Modernisierung neue Wärmebildgeräte, digitale Kommunikationssysteme und Verbesserungen bei der Feuerleitung.