Zwei Draufgänger der ausgehenden 60er-Jahre: Ford 17M RS und Opel Rekord Sprint Coupé.
Zwei Draufgänger der ausgehenden 60er-Jahre: Ford 17M RS und Opel Rekord Sprint Coupé.
Die Linie des Opel mit seinem ausgeprägten Hüftschwung - un dem etwas zu langen Heck - wurde von Dodge für den Charger übernommen.
Zusatzscheinwerfer und Nebelscheinwerfer an der Front unterstreichen die Sportlichkeit.
Der Ford 17M RS wird mit schwarzem Vinyldach und Rallyestreifen auf Sport getrimmt.
Ford 17M RS: Zwei in den Kühlergrill integrierte Rallye-Scheinwerfer machen die Überholspur frei.
Das schwarze Heck signalisierte für lange Zeit große Sportlichkeit.
Schnelles Coupé: Sie wurden soeben von einem Rekord Sprint überholt!
Die Reifenformate - 175 SR 14 beim Ford, 165 SR 14 beim Opel - werden heute milde belächelt, waren damals aber Stand der Technik und Zeichen für Sportlichkeit. Attraktive Rot- oder sogar Blaubandreifen gab es optional ab Werk.
Der Ford 17M RS wurde zwischen 1967 und 1971 gebaut.
Trotz des massigen Pralltopf-Lenkrads gefällt das Ford-Cockpit durch seinen aufgeräumten Sport-Look.
Schaltknauf aus Holz und drei übereinander drapierte Zusatzinstrumente in der Mittelkonsole.
Gut konturierte Sportsitze im Ford 17M RS.
Den Sprint auf 100 km/h erledigt der Ford 17M RS in rund 15 Sekunden.
Stahlfelgen im speziellen Rallye-Design waren einst der große Hit.
Der Ford-V6 wirkt im großen Motorraum des Ford etwas verloren. Der 17M RS begnügt sich mit 90 PS.
Der Opel Rekord Sprint lief von 1968 bis 1971 vom Band.
Nur das Dreiecksfenster besitzt einen festen Rahmen.
Die Anordnung der Zusatzinstrumente erfolgte klassisch.
Dazu ein kleiner, zentraler Drehzahlmesser.
Opel Rekord Sprint. Unter dem Luftfilter mit Doppelansaugtrichter sitzen die Weber-Vergaser auf einer speziellen Ansaugbrücke.
Beide Coupés sind mittlerweile selten geworden.
Der opel wird mit etwa 13.000 Euro für ein Zustand 2-Exemplar deutlich höher gehandelt als der Ford 17M RS.
Der Ford ist für etwa 11.000 Euro in Zustand 2 zu haben.
Bei der Ersatzteilversorgung gibt es bei beiden Coupés Engpässe, doch die aktive Szene hilft weiter.
Franz-Peter Hudek, Motor Klassik-Redakteur über die beiden sportlichen Coupés: "Diese beiden Bonsai-Musclecars mit ihrem herzerfrischend frechen bis naiven Sport-Dekor sind heute fast schon exotischer und seltener als ein Lamborghini Miura. ...
" Wenn seinerzeit irgendwelche Autos "Dazed and confused" waren, dann Ford 17M RS und Opel Rekord Sprint, ...
...weil diese biederen Modelle bisher so viel von Sport verstanden wie Wencke Myrhe von Heavy Metal. Kurz: Sie sind einfach phantastisch."