Mit dem Cajal bringt Santana erstmals seit der Schließung des Werks in Linares im Jahr 2011 wieder einen klassischen Geländewagen auf den Markt.
Mit dem Cajal bringt Santana erstmals seit der Schließung des Werks in Linares im Jahr 2011 wieder einen klassischen Geländewagen auf den Markt.
Der Fünftürer kommt mit fast schon vergessener Geländekompetenz: Leiterrahmen, Geländeuntersetzung und drei Differenzialsperren.
Technisch basiert der Santana Cajal auf dem chinesischen BAIC BJ40 Pro. Die Fahrzeuge werden als Bausätze nach Spanien geliefert und im Werk Linares montiert.
Die kantige Karosserie gerader Front, außenliegendem Reserverad, kurzen Überhängen und nahezu senkrechter Heckklappe entspricht klassischem Geländewagenbau.
Hinzu kommen rahmenlose Seitenfenster, elektrisch ausfahrbare Trittstufen sowie eine zweigeteilte Heckklappe, deren oberes Fenster separat geöffnet werden kann.
Im Innenraum zeigt sich der Cajal, typisch für die chinesischen Hersteller, deutlich moderner als viele klassische Geländewagen.
Hinter dem Lenkrad (hier das BAIC-Basismodell) sitzt ein 10,25 Zoll großes Digitalcockpit, ergänzt durch einen 12,8 Zoll großen Touchscreen.
Dieser zeigt unter anderem Geländedaten wie Fahrzeugneigung, Kompass, Wattiefe sowie den Status von Allradantrieb und Differenzialsperren an.
Hinzu kommt ein weiteres 12,8-Zoll-Display für den Beifahrer.
Bei umgeklappter Rückbank wächst das Ladevolumen auf bis zu 945 Liter.
Der Marktstart in Spanien ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Offizielle Preise nennt Santana bislang nicht, nach Angaben des Herstellers soll der Cajal jedoch weniger als 40.000 Euro kosten.