Der überarbeitete Mercedes EQS absolviert erste Testfahrten – die Tarnung konzentriert sich auf Front und Heck.
Der überarbeitete Mercedes EQS absolviert erste Testfahrten – die Tarnung konzentriert sich auf Front und Heck.
Unter dem bekannten Blechkleid steckt neue Technik: Der EQS wechselt auf eine 800-Volt-Architektur.
Trotz leichter Retuschen bleibt die charakteristische Silhouette des EQS erhalten.
Auch beim Facelift bleibt das Modell auf der EVA-Plattform, erhält aber die modernisierte Version EVA2M.
Die neue Antriebsgeneration eATS 2.0 soll mehr Effizienz und Leistung bei geringerem Verbrauch bieten.
Ein zweistufiges Getriebe an der Hinterachse sorgt künftig für höhere Endgeschwindigkeit.
Im Innenraum sind Detailänderungen zu erwarten, größere Eingriffe bleiben aus.
Mercedes reagiert mit der technischen Aufrüstung auf Kritik an Reichweite und Ladegeschwindigkeit.
Der überarbeitete EQS soll dank 800-Volt-System deutlich schneller laden als bisher.
Auch am Heck sind dezente Änderungen zu erkennen, etwa an der Schürze und den Rückleuchten.
Am Heck sind veränderte Leuchtgrafiken und eine neu geformte Schürze zu erkennen.
Die Premiere des modernisierten EQS wird frühestens Mitte 2026 erwartet, der Marktstart Anfang 2027.
Neu im EQS kommt auch die optionale Steer-by-Wire-Lenkung mit Yoke-Lenkrad. Die wird wenige Monate nach dem Marktstart des EQS verfügbar sein.
Die neue Lenkung soll quasi ohne Kraftaufwand agieren und damit manövrieren und einparken spürbar erleichtern. Dennoch soll auch die Fahrstabilität von der neuen Lenkung profitieren.
Das Kappen der mechanischen Verbindung zu den Rädern, kappt auch Störungen (Stöße, Vibrationen), die bislang darüber übertragen wurden. Die ebenfalls entfallenden Rückstellkräfte der gelenkten Räder werden modellbasiert berechnet und entsprechend erzeugt.
Das komplett neu gestaltete Lenkrad verbessert zudem die Sicht auf die Instrumente. Das oben und unten abgeflachte Lenkrad verbindet Mercedes mit einer neu entwickelten Airbag-Struktur. Da der Airbag sich nicht mehr an einem geschlossenen Lenkradkranz "abstützen" kann, übernimmt eine interne Stütz- und Faltarchitektur die kontrollierte Formgebung während der Entfaltung.
Die Ausfallsicherheit des Systems gewährleistet eine redundante Systemarchitektur. Das bedeutet, dass es grundsätzlich zwei Signal-Pfade gibt. Dadurch ist die Lenkfähigkeit stets sichergestellt. Selbst im Fall eines Komplettausfalls ist zudem dank Hinterachslenkung und mit Hilfe gezielter radindividueller Bremseingriffe über das ESP weiterhin eine Querführung möglich.
Beim EQS wird die Steer-by-Wire-Lenkung in Kombination mit allen Motorisierungen und der 10-Grad-Hinterachslenkung erhältlich sein.
Als Alternative zum optionalen System bietet Mercedes weiterhin eine elektromechanische Lenkung an.