Omoda steigt mit dem Omoda 7 bei den Mittelklasse-SUV ein. Nach der China-Premiere kommt das Hybrid-Modell voraussichtlich 2026 nach Deutschland.
Omoda steigt mit dem Omoda 7 bei den Mittelklasse-SUV ein. Nach der China-Premiere kommt das Hybrid-Modell voraussichtlich 2026 nach Deutschland.
Der rund 4,60 Meter lange Omoda 7 SHS soll im Revier von Toyota RAV4 oder Hyundai Tucson wildern.
Die Superhybrid getaufte Antriebstechnik übernimmt der Omoda 7 SHS vom Konzern-Schwestermodell Jaecoo 7. Dabei spannen die Chinesen einen 143 PS und 215 Nm starken 1,5-Liter-Turbobenziner mit einem 150-kW-Elektromotor an der Vorderachse zusammen. Die Systemleistung soll rund 280 PS und 375 Nm betragen.
Für das perfekte Zusammenspiel von Verbrennungsmotor und Elektromotor je nach Fahrbedingungen und Effizienz- oder Leistungsanforderungen im Serien- oder Parallelmodus sorgt ein automatisiertes Hybrid-Getriebe. Angetrieben werden nur die Vorderräder.
Die Gesamtreichweite unter Ausnutzung der 60-Liter-Kraftstoffreserve wird mit rund 1.200 Kilometern angegeben. Im rein elektrischen Antriebsmodus sollen nach WLTP bis zu 92 Kilometer möglich sein. Die Batterie lässt sich auch extern mit einer Ladeleistung von bis zu 40 kW laden, der Omoda 7 ist damit ein PHEV.
Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert der knapp zwei Tonnen schwere Omoda 7 in 8,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird abgeregelt bei 180 km/h erreicht.
Das Innenraumkonzept setzt auf eine horizontal gegliederte Armaturentafel. Vor dem Zweispeichen-Multifunktionslenkrad sitzt ein digitales Kombiinstrument, daneben ein großer Touchscreen, der sich auch komplett auf die Beifahrerseite verschieben lässt.
Die hohe, durchbrochene Mittelkonsole bietet eine Armauflage, ein großes Staufach sowie induktive Ladeschalen für zwei Endgeräte und wenige Direktwahltasten. Die Ambientebeleuchtung setzt auf LED-Technik. Ein Glaspanoramadach verbessert das Raumgefühl, belüftete Vordersitze den Komfort.
In Deutschland ist der Omoda noch nicht zu haben. Hier wird der Marktstart für 2026 erwartet. Den italienischen Markt hat der China-SUV allerdings bereits erreicht. Hier wird er ab sofort zu Preisen ab 38.900 Euro in der Basisversion und ab 41.900 Euro in der nahezu vollausgestatteten Premium-Variante angeboten.
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