Der rundum erneuerte Skoda Octavia tritt gegen Ford Focus und Opel Astra an.
Der rundum erneuerte Skoda Octavia tritt gegen Ford Focus und Opel Astra an.
10,7 s brummt der Skoda Octavia dem Opel Astra beim Beschleunigen von 80 auf 120 km/h im sechsten Gang auf. 11,3 statt 22 Sekunden – eine andere Welt.
Nur auf dem Foto fährt der Astra vorn, Octavia und Focus sind deutlich flotter unterwegs.
Octavia Combi: Viel Platz, tolle Details, munteres Triebwerk.
Beim Handling muss sich der Skoda nur knapp hinter dem Focus anstellen.
140 PS und 250 Nm Drehmoment treiben den Octavia flott voran.
Die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 212 km/h erreicht.
Die einfache, übersichtliche Bedienung mit Teilen aus dem VW-Baukasten ist eine typische Skoda-Tugend, ...
... ebenso der praxisgerecht eingerichtete Innenraum.
Das Sechsganggetriebe im Octavia lässt sich schnell und leicht schalten.
Das Start-Stopp-System im Tschechen ist abschaltbar. Die Heckklappe öffnet auf Knopfdruck.
Gestartet wird ebenfalls per Knöpfchen.
Klar gegliederte Steuerelemente.
Ein Hauch von Wertigkeit - Chrom in den Türen.
Die Rücksitzlehnen lassen sich im Skoda per Ferntentriegelung umlegen.
Bequeme Sitze und ein luftiges Ambiente bietet der Skoda vorn.
Im Fond geht es nicht weniger bequem und luftig weiter.
Gepäcknetze sichern kleineres Ladegut.
Eine Durchlade schafft Platz für langes Ladegut.
Schon in der Normalkonfiguration schluckt der Skoda 610 Liter.
Wird umgelegt passen bis zu 1.740 Liter in den Octavia Combi.
Der 1.4 TSI-Motor liefert sehr gute Fahrleistungen und ist überaus sparsam.
Focus Turnier: Unübersichtliches Cockpit, kultivierter Antrieb.
Der Focus bietet das beste Handling in diesem Trio.
Der Focus federt fein und unaufgeregt.
Trotz 150 PS und 240 Nm bleibt der Focus bei den Fahrleistungen hinter dem Skoda zurück.
Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 210 km/h erreicht.
Im Mittel gönnte sich der Ford Focus 7,6 Liter auf 100 Kilometer.
Auch nach reichlicher Eingewöhnungszeit ist die Bedienbarkeit der Focus-Armaturen eine verdrießliche Angelegenheit.
Knackig und schnell lässt sich das Sechsganggetriebe im Focus schalten.
Das Cockpit im Focus zeigt sich übersichtlich.
Klimasteuerung per Drehregler und Display.
Die Vordersitze lassen sich beheizen.
Gepowert wird im Focus ebenfalls per Knopfdruck.
Tempomat und Speedlimiter werden vom Lenkrad aus gesteuert.
Die Fordsitze bieten ordentlichen Komfort.
Am Fond des Ford gibt es nichts zu mäkeln.
Minimal gehen in den Ford-Laderaum 490 Liter.
Maximal können bei umgelegter Rückbank 1.500 Liter gebunkert wedren.
Vor allem der Ecoboost-Motor gefällt mit guten Manieren.
Opel Astra Sports Tourer: Zäher Motor, praktischer Innenraum.
Mit dem optionalen Flex-Ride-Fahrwerk bietet der Opel guten Federungskomfort.
Die Karosseriebewegungen liegen aber höher als bei den Wettbewerbern.
Der Astra spurtet in 8,6 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit ist bereits bei 200 km/h erreicht.
Bei der Bedienbarkeit muss der Opel ordentlich Federn lassen.
Besonders der grobpixelige, kleine Navi-Monitor missfällt im Astra- Interieur.
Und wie schon so oft erwähnt - viel zu viele Knöpfe.
Das Getriebe hingegen lässt sich prima schalten.
Der Astra zeigt sich in der Mittelkonsole kontaktbereit.
Die Parkbremse arbeitet elektrisch.
Die Ergonomiesitze des Opel sind bequem, aber nur schwer einzustellen.
Die Fernentriegelung für die Rückbank kostet im Opel wie im Skoda Aufpreis.
Ein optionales Schienensystem schafft Ordnung im Kofferraum.
Das Platzangebot im Fond ist großzügig.
Der Kofferraum des Opel schluckt in der Basiskonfiguration 500 Liter.
Bei umgelegter Rückbank werden daraus 1.550 Liter.
Der lustlose Motor müht sich ab, doch Fahrleistungen und Verbrauch sind nicht top.
7,4 Liter Superbenzin verbrauchte der Skoda Octavia Combi 1.4 TSI im Test, da können Astra 1.4 Turbo (8,6 L) und der Focus 1.6 Ecoboost (8,3 L) nicht mithalten.