Audi testet aktuell den nächsten Audi RS6 Avant - auf der Nordschleife ...
Audi testet aktuell den nächsten Audi RS6 Avant - auf der Nordschleife ...
... und auf öffentlichen Straßen.
Ein Blick auf das Hinterteil macht klar: Hier handelt es sich um die Verbrenner- bzw. Hybridversion.
Auffällig sind obendrein die weit innen positionierten, sehr großen und ovalen Auspuffblenden, hinter denen sich deutlich kleinere reale Endrohre verbergen.
Das sieht bereits auf den ersten Blick ziemlich "fake" aus; vielleicht sollten die Designer und Techniker sich hier noch ein Stück annähern.
Unter dem noch stark verhüllenden Tarnkleid zeichnen sich die üblichen RS6-Insignien bereits klar ab.
Wie gewohnt erhält der Power-Kombi stark ausgestellte Kotflügel, deren vordere Pendants im hinteren Bereich vertikale Luftauslässe präsentieren.
In den Radhäusern rotieren dicke Räder in verschiedenen Designs.
Auf der Nordschleife war der RS6-Erlkönig mit fünf filigranen Doppelspeichen unterwegs, ...
... auf öffentlicher Straße mit ebensovielen dicken, in sich verdrehten Einzelspeichen.
Größere Lufteinlässe mit Wabengittern in der Frontschürze, die zudem eine etwas stärker ausmodellierte Spoilerlippe aufweist, ...
... ein weiter herausgezogener Dachspoiler am Heck und ein Diffusor im unteren Bereich runden die RS-Optik ab.
Zur Technik ist bisher nichts Offizielles bekannt. Klar ist jedoch: Den letzten RS6 Avant auf Basis der A6-Vorgängergeneration (C8) sollte er auf dem Papier deutlich übertrumpfen.
Die Spur führt zu einem V8-Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang, der im Volkswagen-Konzern bereits vielfältig genutzt wird.
Zum Beispiel vom Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid und Bentley Continental GT (jeweils 782 PS) und vom Lamborghini Urus, der sogar 800 PS leistet.
Technisch scheint er dazu in der Lage zu sein. Er basiert auf dem PPC-Baukasten (Premium Platform Combustion), ...
... der eine Weiterentwicklung der MLB-Evo-Plattform darstellt – und die wird vom Urus genutzt.
Ein Vierliter-V8-Motor mit zusätzlichen Elektro-Komponenten samt Antriebsbatterie sollte sich demnach grundsätzlich integrieren lassen.
Allerdings ist uns zu Ohren gekommen, dass sich die Erlkönige so gar nicht nach V8 angehört haben sollen.
Somit kommt als Alternative eine weitere, abgespeckte Hybridlösung ins Spiel.
Jene mit 2,9-Liter-V6-Biturbo-Motor, wie sie wohl auch der nächste RS5 Avant präsentiert.
Der müsste für einen RS6 allerdings erheblich aufgeblasen werden.
Die 544 System-PS, die der Antrieb aktuell im Porsche Panamera 4S E-Hybrid leistet, wären für einen RS5 sicher genug, eine Klasse höher allerdings zu wenig, ...
... weshalb der Vierliter-V8-Hybrid die deutlich wahrscheinlichere Lösung ist.
Innen konnten wir den neuen Audi RS6 Avant noch nicht unter die Lupe nehmen.
Zu erwarten sind jedoch die typischen Ausstattungsdetails wie Sportsitze in verschiedenen Ausprägungen, ...
... diverse Materialienangebote von edlen Hölzern bis Carbon und spezifische Anzeigen für die Bildschirmgrafiken.