Das Segment der Erste-Klasse-Limousinen liegt unangefochten in süddeutscher Hand, meist mit schwäbischem Führungsfahrzeug. In der Rangordnung will der neue BMW 7er sich vor Mercedes S-Klasse und Audi A8 putschen.
Die Standardreifen tragen zwar eine Mercedes-Kennung, dennoch liegt nahe, dass sie zu den dürftigen Bremswerten des S 350 d beitragen, denn im Test 2021 bremste der S 500 auf Pirelli P Zero gut.
Der sehr niedrig positionierte Touchscreen liefert mit OLED-Technologie tolle Schwarzwerte, lässt sich aber nicht vollständig abschalten – die blaue Leiste mit den viel zu kleinen Grafikschaltern für Klima- und Audiofunktionen bleibt immer eingeblendet.
Nur das A8-Lenkrad hat eine vollständig runde Form und vier Speichen. Einzeln verstellbar: die beiden Mittelarmlehnen. Schick anzusehen: Nach dem Einsteigen fährt die Zierleiste oberhalb des Navis in die Armaturentafel und die Luftausströmer aus.
In die Türtaschen passen nur kleine Flaschen, was für S und Siebener ebenso gilt.
Hinten sitzt es sich sehr komfortabel.
Hochwertige Tasten unterhalb des zweiten Berührbildschirms.
Tempo und Abstand werden per Lenksäulenhebel bedient.
Mit 505 Litern hat der A8 den kleinsten Kofferraum.
Auf solchen Straßen fährt der A8 am ehesten von den dreien irgendwie sportlich.
Preise: BMW 740d: 116.000 Euro, Mercedes S 350 d: 114.835 Euro und Audi A8 50 TDI: 99.900 Euro.