Mit einem Gewicht von 4,6 Tonnen liegt der Mercedes S 600 Guard auf der Straße wie sonst kein Pkw.
Mit einem Gewicht von 4,6 Tonnen liegt der Mercedes S 600 Guard auf der Straße wie sonst kein Pkw.
Lenkung, Achsen, Lager: Sämtliche tragenden Teile werden verstärkt, Alu-Teile werden durch Stahl ersetzt.
Auch wenn sich das Seriengewicht von 2.185 auf 4.660 Kilogramm mehr als verdoppelt - doppelt so unhandlich fährt sich der dicke Panzer nicht.
Dank seines Gewichts haftet der Mercedes S 600 Guard ohne Ende.
Über- oder Untersteuern sollte natürlich möglichst vermieden werden, sonst folgen 4,6 Tonnen Glas und Eisen einfach der Physik.
ABS und ESP und die monströsen Bremsen sind auf das Gewicht des Wagens abgestimmt, so dass er sich recht gut abfangen lässt.
Wie so oft, wird auch bei der gepanzerten S-Klasse das Problem nicht so sehr beim Fahrzeug, sondern eher beim Fahrer zu finden sein. Auch hier heißt es also: üben, üben, üben.
In Russland und im Nahen Osten sitzt die Hauptkundschaft der überschweren Limousinen.
In Sachen Fahrbarkeit haben gepanzerte Limousinen einen Vorteil gegenüber gepanzerten Geländewagen oder SUV: Ihr Schwerpunkt liegt viel niedriger, was sie unanfälliger gegen Umkippen werden lässt.
Ist die Seitenscheibe auch dick genug? Redakteur Gregor Hebermehl schaut sich das zirka sieben Zentimeter dicke Seitenfenster des Mercedes-Maybach S 600 Guard an.
Ein Daimler-Mitarbeiter demonstriert die Dicke der Seitenscheiben mithilfe des Zündschlüssels. Die Scheiben schlagen oben in einem sich überlappenden Profil an, um das Eindringen von Geschossen an diesen neuralgischen Punkten zu verhindern.
Die Insassen erwartet der gewohnte Luxus eines Mercedes-Maybach S 600 Guard.
Im Becherhalter versteckt: Die Bedienknöpfe für Feuerlösch-, Frischluft- und Gegensprechanlage.
Eine Tür wiegt bei einem S-Guard-Mercedes zirka 160 Kilogramm.
4,6 Tonnen brauchen Kraft: Das V12-Emblem blinzelt stolz von der belederten Sitzlehne.
530 PS und ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern sorgen für ein schnelles Entkommen aus der Gefahrenzone.
"Ein Revolver-Geschoss vom Typ .44 Magnum rast beispielsweise durch acht herkömmliche Autotüren. Nach der achten Tür ist es kaum langsamer als vor der ersten.", erklärt Markus Nast vom Mercedes Driver Training.
Gnadenloser Test im Beschussamt Ulm: Die Prüfer beschießen besonders gerne Türgriffe, Tür- und Fenster-Anschläge und dicht beieinander liegende Stellen auf den Glasflächen, um die Leistungsfähigkeit der Panzerung zu testen.
Übersicht über die Panzerungs-Maßnahmen bei der Mercedes S-Klasse.
Die S-Klasse Guard bietet das Maximum an Panzerung, was bei einem Fahrzeug möglich ist, ohne dass es wie ein militärischer Panzer aussieht.
Und in der Tat muss man schon genau hinschauen, um die gepanzerten S-Klassen von ihren herkömmlichen Modellgeschwistern zu unterscheiden: Die schwarzen Ränder von Front und Heckscheibe sind dicker, die Scheiben schimmern bei bestimmten Lichtverhältnissen bläulich und die Michelin-Räder (PAX 225-720 R490 117H) gehen wulstig in die Felge über, da zusätzliche Stahlringe dafür sorgen, dass die Reifen auch im platten Zustand nicht von der Felge rutschen.
Bekommt der Tank einen Treffer ab, verschließt ein Spezialmaterial das Loch sofort automatisch.
Gebaut werden die gepanzerten S-Klassen im Mercedes-Werk in Sindelfingen.
Vom Auftragseingang bis zur Auslieferung dauert es neun Monate.
99 Prozent der verkauften Panzer-Modelle werden in schwarz ausgeliefert - wir haben eins der seltenen andersfarbigen Modelle erwischt.
Für die Anschaffung von Insassen-Dummies, die potenzielle Angreifer bei der Wahl des Ziels verwirren sollen, verweist Mercedes auf Puppen- beziehungsweise Schaufensterpuppenhersteller.
Immer ungepanzert: Die S-Guard-Modelle tragen stolz den Mercedes-Stern auf der Fronthaube.
Wer die dicken Seitenscheiben schließt, sollte nicht seine Finger zwischen Scheibe und Rahmen stecken – einen Sicherheitsstopp gibt es nicht, die Scheiben fahren einfach bis zum Anschlag nach oben.
Mit ein bisschen Übung, funktionieren Ausweichmanöver auf rutschigem Untergrund mit dem gutmütigen 4,6-Tonner sicher.
Übung mit einem "plötzlich" auftauchendem Hindernis: Die blauen Kegel markieren den Bremspunkt. Für den Fahrer heißt es dort: So schnell und hart wie möglich auf die Bremse treten und während des Bremsens das Hindernis zu umfahren.
Sicherheits-Training in Österreich.
Bisher das einzige Modell, welches ab Werk mit der Zertifizierung gemäß der Schutzklasse VR10 nach der Richtlinie BRV 2009 Fassung 2 (BRV: Bullet Resistant Vehicles) gerüstet ist: Der Mercedes-Maybach S 600 Guard.
Das Maybach-Emblem auf der C-Säule des Mercedes-Maybach S 600 Guard.
Kostet knapp 560.000 Euro und Mercedes sucht sich die Käufer aus: Der Mercedes-Maybach S 600 Guard ist gar nicht so einfach zu bekommen.
Eines der ersten gepanzerten Zivilfahrzeuge war der Mercedes war der Typ Nürburg 460.
Im Februar 1931 entstand eine Pullman-Variante des Wagens mit Sonderschutzausführung.
Der Preis und der Kunde des Fahrzeugs sind nicht bekannt.
Die Seitenscheiben ließen sich durch verschiebbare Stahlplatten, die Frontscheibe durch eine herunterklappbare Stahlplatte mit Sehschlitz schützen.
Die Umgebung konnte bei aktivierter Panzerung zusätzlich durch ein Periskop betrachtet werden.
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