Das Kürzel TT: Die Modellbezeichnung TT steht als Abkürzung für Tourist Trophy, ein Motorradrennen, woraus NSU den Namen für ein sportliches Auto ableitete. Dieser TT/ TTS stand dann Pate für das Audi Coupé.
Das Kürzel TT: Die Modellbezeichnung TT steht als Abkürzung für Tourist Trophy, ein Motorradrennen, woraus NSU den Namen für ein sportliches Auto ableitete. Dieser TT/ TTS stand dann Pate für das Audi Coupé.
Als Klassiker lässt der offene TT Roadster das Coupé stehen, weil er noch mehr Fahrspaß bietet.
Die bullige Karosserieform des Ur-TT sorgte für den Spitznamen "Panzerspähwagen".
Für den offenen Zweisitzer empfiehlt sich eine Lederausstattung.
Die feinen Aluminium-Applikationen werten das recht sachliche Interieur deutlich auf.
Alternativ zum Vierzylinder-Fünfventil-Turbomotor mit 1,8 Litern Hubraum bot Audi von 2003 bis 2006 einen 3,2-Liter-VR6 an. Die Motoren im TT leisten zwischen 150 und 250 PS.
Die meisten TT sind heute mit dem Heckspoiler ausgestattet. Die wenigen Autos ohne die Spoilerkante sind unter TT-Sammlern sehr begehrt.
Die Technik des rund 270.000-mal gebauten Audi TT hat sich über die Jahre hinweg bewährt. Allerdings haben sich auch ein paar Problemstellen herauskristallisiert.
Als gefährdete Bauteile gelten die Wasserpumpe, Spurstangenköpfe und Traggelenke - hier rächt die meiste sportliche Gangart des Audi TT-Fahrers.
Wie bei allen offenen Autos, ist auch beim Audi TT Roadster das Verdeck und dessen Mimik ein Schwachpunkt - zumal, wenn die Gummiichtungen schon mehr als 15 Jahre alt sind.
Die 1,8-Liter-Vierzylinder gelten als robust und haltbar. Auf die Wechselintervalle des Zahnriemens achten!
Nicht ganz so gelungen ist die Linie mit Hardtop. Es dürfte ziemlich selten sein, kostete es doch immerhin 5.000 Mark.
Im Vergleich dazu wirkt das Coupé geradezu elegant. Den TT mit Dach gibt es zum Teil schon für unter 3.500 Euro.
2006 brachte Audi die zweite Generation des TT, die optisch zwar noch an seinen Vorgänger angelehnt ist, doch technisch eine Neuentwicklung war. Die Leistungspalette reichte nun von 160 bis 360 PS. Zudem gab es erstmals einen Dieselmotor, den Zweiliter-Vierzylinder mit 170 PS.
Die dritte Generation des Audi TT folgte 2014. Noch immer ist die urform erkennbar, die Neuerungen betrafen bei diesem Modellwechsel vor allem die Assistenz- und Infotainmentsysteme. Die Motoren leisten zwischen 180 und 310 PS - inklusive eines 184-PS-Selbstzünders.
Zum optisch dezenten Facelift im Herbst 2018 fliegt der Diesel aus dem TT. Die Benziner werden stärker und leisten 197 bis 306 PS. Der TT RS folgt mit einigen Monaten Verzögerung.
Fazit: Das Design des ersten TT ist umstritten: Aber mir gefällt dieser Ur-TT mit allen wesentlichen Charakterzügen der IAA-Studie. Der Roadster ist dank der Antriebstechnik nicht nur ein offener Zweisitzer mit viel Fahrspaß, sondern auch ein Stück Designgeschichte.