Audi bringt den großen SUV Q7 in der dritten Modellgeneration an den Start.
Audi bringt den großen SUV Q7 in der dritten Modellgeneration an den Start.
War der Q7 bislang schon keine zurückhaltende Erscheinung, so wird er mit der Neuauflage noch bulliger. Dafür sorgen die höher liegende Motorhaube, der neue beleuchtete Singleframe-Kühlergrill, die neu gestalteten Lufteinlässe und die weiter ausgestellten Radläufe.
m Heck zeigen sich neue LED-Leuchten – optional als OLED – mit durchgehendem Leuchtenband sowie ein hochgezogener Stoßfänger mit integriertem Diffusor und sichtbaren Auspuffendrohrblenden.
Weitere Akzente setzen die nach oben gezogene Schulterlinie sowie die steiler stehende D-Säule.
Die Türen tragen konventionelle Bügelgriffe, lassen sich erstmals aber optional automatisch öffnen und schließen. Vor Remplern schützt eine Hinderniserkennung. Beim Schließen unterstützt eine Zuziehhilfe.
Die Heckklappe öffnet sensorgesteuert.
In den Radhäusern stecken serienmäßig 20 Zoll große Leichtmetallräder. Gegen Aufpreis sind auch Varianten in 21, 22 und sogar 23 Zoll zu haben.
Auf der Antriebsseite stehen ausschließlich Turbodieseltriebwerke mit milder Hybridisierung zur Wahl. Der Dreiliter-V6-Turbodiesel ist wahlweise mit 299 PS und 630 Nm oder 245 PS und 500 Nm zu haben und voll HVO-tauglich.
Zum Technikpaket gehören ein elektrisch angetriebener Verdichter und ein weiterentwickelter Triebstranggenerator (heißt bei Audi MHEV-Plus-Technologie). Letzterer sitzt als 18 kW (24 PS) und 370 Nm starker Elektromotor am Getriebeausgang und unterstützt den Verbrenner, erlaubt sehr begrenzt rein elektrische Fahrzustände und rekuperiert im Schiebebetrieb.
Im Cockpit hat Audi das digitale Kombiinstrument mit dem Infotainmentbildschirm zu einem Curved-Display zusammengeführt. Optional sind zusätzlich ein Head-up-Display und auch ein Dashcam-System zu haben. Das Beifahrerdisplay bleibt separat, ist aber serienmäßig an Bord.
Bis zu zwei Smartphones tanken drahtlos, magnetisch fixiert und mit 25 Watt in der Mittelkonsole.
Die Sitzlandschaft im Q7 lässt sich als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer konfigurieren. Alle Sitze sind elektrisch verstellbar.
Für einen kraftvollen Audio-Sound sorgt ein Bang&Olufsen-Soundsystem mit Lautsprechern in den Kopfstützen.
Die Fondpassagiere haben Zugriff auf ein eigenes Klimabediendisplay.
Die Sitze der zweiten Reihe lassen sich längs verschieben. Die Rückenlehnen lassen sich jeweils geteilt umlegen.
Das Ladevolumen im Q7 variiert so je nach Bestuhlung zwischen 581 und 670 Liter. Werden die Sitze umgelegt, so stehen zwischen 1.980 und 2.075 Liter bereit.
Die Blinker projizieren ihr Licht im Stand bei Nacht als Begrenzungslicht auf die Straße.
Türeinstiegsbeleuchtung in Rautenform.
Des Weiteren bietet der Q7-Antrieb eine Achtgangautomatik sowie einen permanenten Allradantrieb mit selbstsperrendem Mittendifferenzial. In der Grundausstattung fährt das Fahrwerk stahlgefedert vor, gegen Aufpreis ist eine adaptive Luftfederung an Bord.
Das Assistenzarsenal bietet – teilweise gegen Aufpreis – alles, was Audi aktuell zu bieten hat.
Gebaut wird die dritte Audi Q7-Generation wieder im Werk in Bratislava. Bestellbar ist der neue Q7 ab Juni 2026. Zu den Händlern rollt er dann ab September. Als Grundpreis nennt Audi 87.900 Euro, mithin 5.500 Euro mehr als bisher.