Jaguar und Mercedes spendieren ihren Oberklasse-Modellen neue V6-Benziner, der A6 hält mit dem Kompressor-Triebwerk dagegen.
Jaguar und Mercedes spendieren ihren Oberklasse-Modellen neue V6-Benziner, der A6 hält mit dem Kompressor-Triebwerk dagegen.
Jeder der drei hat mehr Dampf als ein BMW M5 von 1991. Apropos: Der 5er wird gerade geliftet, fehlt daher.
Der Audi setzt auf einen Dreiliter-Kompressor-V6 mit 310 PS.
Quattroantrieb ist serienmäßig an Bord.
Den Standardsprint legt der A6 in 5,8 Sekunden hin.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 250 km/h.
132,4 km/h: Sowohl im ISO-Wedeltest als auch in den anderen Fahrdynamik-Disziplinen setzt sich der Audi deutlich ab.
Wenn ein A6 so edel auftritt, dann kostet es richtig Geld.
Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sortiert die Gänge fix.
Große Rundinstrumente und ein Zentraldisplay kennzeichnen das Audi-Cockpit.
Alu und Holz an den Türen.
Der Audi wartet mit den besten Vordersitzen auf.
Grobe Einstellung am Sitz, Feinjustierung über den Monitor – alles klar? Punktabzug.
Manchmal übertreibt es Audi vielleicht ein bisschen mit dem Holz- und Alu-Zierrat.
Ein hochwertiges Soundsystem verwöhnt die Ohren.
Auf der Rückbank täuscht das Raumgefühl weniger Platz vor, als tatsächlich vorhanden ist.
Der kleinste Kofferraum im Vergleich lässt sich am besten beladen und nutzen.
Im A6 arbeitet ein eher unauffälliges Aggregat, bei dem Laufkultur und Fahrleistungen stimmen, der Verbrauch könnte niedriger sein.
LED-Scheinwerfer kosten im Audi 2.750 Euro Aufpreis.
Die 19 Zoll-Felgen tragen 255/40er Reifen.
Der Testwagengrundpreis des Audi lag bei 57.800 Euro.
Der Mercedes E 400 tritt mit einem neuen Dreiliter-V6-Biturbomotor an.
333 PS und 480 Nm schieben ordentlich an.
Null - 100 km/h schafft der Benz in 5,6 Sekunden.
11,5 Liter: Weniger als der Mercedes verbraucht hier keiner – und das, obwohl er die besten Fahrleistungen liefert.
Auch hier wird die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h limitiert.
Der E 400 fährt komfortabel und federt gelassen.
Lastwechselreaktionen kennt der Mercedes nicht, das Handling ist dafür auch weniger sportlich.
Das Facelift brachte der E-Klasse wenig Substanzielles.
Drei Rundinstrumente füllen das Mercedes-Cockpit.
Das Infotainment-Angebot der E-Klasse ergänzt seit der Modellpflege eine Analog-Uhr.
Direktwahltasten könnten die Bedienphilosophie des Comand-Systems verbessern.
Unübertroffen logisch und einfach ist die Sitzverstellung des Mercedes.
Die E-Klasse-Sitze sind auf hohem Niveau.
Im Fond des Mercedes erscheint die Fünfsitzigkeit besonders glaubhaft.
Wer gerne Dinge verlegt, sollte die praktische Schublade im Kofferraum mitbestellen.
Dem Mercedes-Triebwerk fehlt es etwas an Manieren, der V6 macht allerdings irre Druck und bleibt dabei sparsam.
Mercedes berechnet für LED-Scheinwerfer einen Aufpreis von 1.726 Euro.
Die 18 Zöller des E 400 sind mit 245/40er Reifen bestückt.
Der Jaguar tritt mit einem neuen Dreiliter-Kompressor-V6 an.
340 PS und 450 Nm stehen damit bereit.
64 db(A): Minimal leiser als Audi und Mercedes fährt der Jaguar – so minimal, dass es nicht für mehr Punkte reicht.
Den Sprint absolviert der Brite in 6,5 Sekunden.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt ebenfalls abgeregelt bei 250 km/h.
Der XF ist üppig, aber nicht zeitgemäß ausgestattet.
Immer wieder ein Schauspiel - der ausfahrende Drehknopf für die Automatik.
Obwohl der Trick nun wirklich nicht neu ist -...
... die Show mit den Lüftungsdüsen begeistert.
Große Rundinstrumente und ein Zentraldisplay auch im Jaguar.
Holz und strukturiertes Aluminium als Stilelemente.
Eher einfach gehaltene Sitzverstellung.
Im Blinkerhebel verstecken sich Licht- und Bordcomputer-Bedienung – das geht einfacher.
Auch die Jaguar-Sitze können überzeugen.
Die etwas gautschige Rücksitzbank und das Platzangebot schmälern den Komfort im Fond.
Gut, dass es den XF auch als Kombi gibt: zerklüfteter Kofferraum mit hoher Ladekante.
Der Motor des Jaguar harmoniert so gar nicht mit der eigentlich hervorragenden ZF-Achtstufenautomatik und verbraucht am meisten.
LED-Scheinwerfer gibt es beim XF nicht, auch nicht gegen Aufpreis.
Die 19 Zoll-Felgen des Briten sind mit 245/40er Reifen besohlt.
Am Ende verliert der Jaguar gegen die Premium-Konkurrenten. Mit einem Diesel wäre mehr zu holen gewesen.