Welche Limousine darf es denn sein für den höheren Dienst?
Welche Limousine darf es denn sein für den höheren Dienst?
In einem ersten Test treten BMW 530d und Mercedes E 350 gegen den aufgefrischten Audi A6 an.
Wo wir sind, ist vorne: so markenspezifisch wie die Bugpartien sind auch die Hecks der drei Limousinen gestaltet. LED-Rückleuchten sind eine Selbstverständlichkeit.
Wie der BMW hat der Audi serienmäßig Xenon-Licht. Der Mercedes setzt auf LED.
Audi: Hochklassiges Interieur, erlesener Komfort.
Audi das ist Low-End-Torque: 580 Nm drückt der V6 bei 1.250 Touren.
Der Audi-V6 klingt sehr melodiös und sorgt für hervorragende Beschleunigung.
Auf diesen Bildern hat sich Sonderausstattung für viele tausend Euro versteckt: Holz, Leder, Navigation zum Beispiel.
Die Karte zwischen den Instrumenten fällt naturgemäß ziemlich klein aus.
Auch das Infotainment wurde aufgefrischt.
Guldes Connectivity-Check: Die Audi-Connect-App unterstützt jetzt Webradio Aupeo.
Navigationskarten lassen sich online über LTE aktualisieren.
Vielfältig nutzbares Zusatzdisplay im Kombi-Instrument.
Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
Der Fahrer sitzt bequem auf Ledersitzen.
Auch im Fond ist gut leben.
Mit 530 Litern bietet der Audi am meisten Kofferraumvolumen, 497 kg Zuladung.
BMW: Ausgeklügelte Bedienung, agiles Handling.
BMW der Reihensechszylinder ist mittlerweile exklusives Markenzeichen.
Beim Verbrauch macht dem BMW-Dreiliter keiner was vor: sechs Liter reichen.
Das BMW-Interieur wirkt modern, aber nicht technisch kühl.
Die Mittelkonsole ist ziemlich breit.
Die Instrumente lassen sich bestens ablesen.
Auch das Navigationssystem tut seinen Dienst.
Der iDrive-Knopf entziffert auch gekrakelte Buchstaben sicher.
Die neuen Komfortsitze kosten zusätzliche 2.260 Euro.
Die Fondsitze erfreuen mit Passform.
Der 520 Liter große Stauraum des BMW ist etwas zerklüftet. Zuladung: 492 Kilogramm.
Mercedes: Klassik-Ambiente, unaufgeregtes Wesen.
Mercedes mit 620 Newtonmetern ist dieser V6 besonders kräftig geraten.
Die Neungangautomatik lässt den V6 bei konstantem Tempo nur niedrig drehen.
Im direkten Vergleich wirkt das Interieur ein wenig altbacken.
Die Bedienung erreicht nicht das Niveau der Konkurrenten.
Übersichtliche Verbrauchsanzeigen.
Fehlende Schnellzugriffstasten für die Fahrerassistenten, dicht beieinander positionierte Lenkradhebel und ...
... umständliche Comand-Steuerung.
Der Router für den Hotspot sitzt unintegriert im Kofferraum.
Der Sitzkomfort ist auf diesem hohem Niveau nur suboptimal.
Die Fondsitzlehnen stehen recht flach.
Mit 461 Kilogramm darf der Mercedes am wenigsten laden. Nur 490 Liter Stauraum.
35,1 Meter Anhalteweg reichen dem Audi A6 aus 100 km/h bei warmer Bremse. Mit 36,7 Metern (BMW) und 37,1 Metern (Mercedes) ist die Konkurrenz klar schlechter.
Audi A6: Wieso der erste Platz an den Audi geht? Weil er sehr komfortabel ist und dynamisch, sicher und top verarbeitet – mit serienmäßigem Allradantrieb.
BMW 530d: Weshalb der BMW Zweiter wird? Für ihn spricht der Extra-Kick Fahrfreude. Beim Federungskomfort schwächelt der sparsame 530d aber.
Mercedes E 350: Warum nur Platz drei für den Mercedes? Spitze ist er allein bei der aktiven und passiven Sicherheitsausstattung. Schwächen bei der Bedienung.