B3 Vergleich von Sechsgang- und Neungangautomatik: Die Teillastlinie zeigt, dass bei gleicher Geschwindigkeit mit dem neuen Getriebe eine niedrigere Drehzahl gefahren wird. Dies spart Energie. Bei Volllast ist zu erkennen, dass durch die engere Abstufung der Gänge öfter im Bereich der maximalen Leistung gefahren werden kann, wovon die Beschleinigung profitiert
B4 Kleines Wunderwerk: neun Gänge auf 367 mm Breite und Drehmomente bis 480 Nm bei einem Gewicht von 86 kg einschließlich Öl. Und es geht noch leichter: Die Version bis 280 Nm wiegt nur 78 kg und hat eine Breite von 363 mm vom Motorflansch bis zum Gehäuse-Ende
B6 Der geschachtelte Planetenradsatz. Durch den Clou mit diesem Radsatz lassen sich neun Gänge auf kleinem Raumn verwirklichen. (1), (2), (3) sind Sonnenrad, Planetenräder und Hohlrad des inneren Satzes. Das Hohlrad (3) des inneren ist fest mit dem Sonnenrad (4) des äußeren Satzes verbunden und gibt das Moment weiter an die Planetenräder (5) und das auf dem Bild nicht zu sehende Hohlrad (6)
B7 Detailansicht des 9HP im Schnitt:
1 Klauenkupplung F,
2 Klauenkupplung A,
3 Radsätze 1 bis 4,
4 Drehmomentwandler,
5 Kupplung E,
6 Bremsen C
7 Kupplung B
B8 Der Drehmomentwandler im Schnitt. Der Verbrauch lässt sich mittels Schließen der Wandlerüberbrückungskupplung (WK) nach dem Anfahren senken. Es entsteht eine feste Verbindung zwischen Pumpenrad (PR) und Turbinenrad (TR). Der Zapfen rechts im Bild treibt die Ölpumpe an, sobald der Motor läuft.
LR= Leitrad
DS= Drehschwingungsdämpfer (Turbinen-Torsionsdämpfer, Zweidämpfer beim Diesel)
B9 Der (ATF-)Flüssigkeitsstrom im Drehmomentwandler vom Pumpenrad (rechts) zum Turbinenrad (links) und zurück über das Leitrad (Mitte), hier in der Anfahrphase mit Momentverstärkung
B10 Das Hirn des Getriebes besteht aus der elektronischen Steuerung (TCU) und der hydraulischen Steuerung, welche die Ventilschieber, Drucksteller und Magnetventile beinhaltet