E‑Technik aus China, gebaut in China
Nach einem Medienbericht könnten die neuen Maserati-Elektromodelle auf chinesischen Plattformen stehen und auch in China gefertigt werden.
Die italienische Luxuswagenmarke Maserati aus dem Stellantis-Konzern hat angeblich mit Huawei Pläne für den Bau von zwei neuen Elektromodellen finalisiert, berichtet das chinesische Magazin Future Cars Daily mit Bezug auf Unternehmensinsider. Dabei soll es um einen mittelgroßen bis großen vollelektrischen SUV und einen großen vollelektrischen GT gehen. Der neue SUV soll den Grecale Folgore ergänzen, der GT dem zweitürigen Granturismo Folgore zur Seite gestellt werden.
Fertigung in China, Vertrieb unter 2 Marken
Zuvor hatte schon die italienische Finanzzeitung Milano Finanza über einen Stellantis-Rettungsplan für Maserati berichtet, der eine enge Kooperation mit den chinesischen Unternehmen Huawei und JAC umfasst. Huawei sollte dabei seine hochmoderne Elektroplattform HarmonyOS zur Verfügung stellen, die Fertigung sollte bei JAC Motors im Zunjie -Werk erfolgen. Maserati würde nur noch das Design beisteuern und den Vertrieb im Ausland unter dem eigenen Markennamen übernehmen. In China selbst könnten die Dreizack-Modelle unter dem von Huawei und JAC gemeinsam entwickelten Label Maextro laufen.
Bausätze für Italien
Die Export-Modelle sollen als Bausätze (Semi-Knocked Down) nach Europa kommen und dann bei Maserati komplettiert werden. Das spare Kosten, ohne aber das Luxusimage von Maserati zu beschädigen. Zudem könnte Stellantis so einen Teil der Wertschöpfung in Italien halten und die dortigen Werke besser auslasten. Eine offizielle Bestätigung dieser Pläne gibt es aber bislang von keiner Seite.
