E-Auto kommt erst, wenn man uns zwingt
Die Briten haben einen neuen Antriebsfahrplan vorgestellt. Darin kommt ganz lange noch kein reines Elektromodell vor.
Im Gespräch mit der britischen Autocar hat Aston Martin CEO Adrian Hallmark einen runderneuerten Antriebsfahrplan ausgerollt. Demnach will der Sportwagenbauer noch ganz lange an V8- und V12-Verbrennern für seine Modelle festhalten. Die Einführung eines rein elektrisch angetriebenen Modells rückt abermals nach hinten.
Hallmark, der 2024 von Bentley zu Aston Martin kam, erklärte, dass sowohl die Gesetzgebung als auch das Kundeninteresse im Bezug auf Elektroautos sehr schwankend sei. Ursprünglich wollten die Briten 2027 ein erstes E-Auto bringen, dann wurde auf 2030 verschoben. Jetzt nennen die Briten gar kein konkretes Jahr mehr.
Elektro-Aston nicht vor 2033
"Wir brauchen erst dann ein elektrisches Modell im Portfolio, wenn es der Gesetzgeber ausdrücklich vorschreibt, was vermutlich im Jahr 2035 sein wird. Bis dahin werden weiter Verbrenner das Aston Martin-Angebot dominieren. Die werden irgendwann mild hybridisiert, aber nicht zum PHEV mutieren." Der Sportwagenbauer scheut das damit verbundene Zusatzgewicht. Wann ein E-Aston kommt, lässt Hallmark offen. Es könnte 2033 passieren, oder auch erst 2035. Oder irgendwann dazwischen, aber keinesfalls früher.
Als potenzieller Partner für die Elektroantriebstechnik stehe Lucid Motors bereit. Mit denen habe man bereits eine entsprechende Vereinbarung. Man werde beobachten, welche Technologien noch kommen, bevor in ein Elektromodell größere Summen investiert werden. Ergänzend könnte auch Geely als Anteilseigner von Aston Martin beim Thema Elektro aushelfen.
