Lewis Hamilton kam als frischgebackener Weltmeister in die 20-Millionen-Metropole. Ob der Besitzer des Mercedes-Klassiker so begeistert war, das der Champion auf die Haube stiefelte.
Lewis Hamilton kam als frischgebackener Weltmeister in die 20-Millionen-Metropole. Ob der Besitzer des Mercedes-Klassiker so begeistert war, das der Champion auf die Haube stiefelte.
Nach dem Rennen stand Teamkollege Nico Rosberg auf seinem Silberpfeil.
In Mexiko wurde nicht nur die Formel 1 gefeiert sondern auch Totensonntag - oder wie die Mexikaner ihn nennen: den Tag der Toten.
Ganz vorne das gewohnte Bild - zwei Silberpfeile in der ersten Reihe.
Nico Rosberg kam besser von der Linie weg und machte direkt die Innenbahn zu.
Der Vizeweltmeister schaffte es ausnahmsweise mal, die Führung durch die ersten Kurven zu verteidigen.
An der Spitze machte Rosberg das Tempo. Dahinter versuchten die Red Bull nicht den Anschluss zu verlieren.
Vorne hatten Rosberg und Hamilton weiter alles unter Kontrolle. Etwas Stress gab es am Funk bei der Entscheidung, einen zweiten Stopp einzulegen.
Zur Freude der Fans im Stadion überholte Lokalmatador Perez beide Toro Rosso.
Bottas hatte beim ersten Boxenstopp Ricciardo geschnappt. Beim Restart ging er auch noch an Kvyat vorbei.
Kurz geriet Hamilton unter Druck von Bottas. Doch der Finne war froh über Rang 3.
Hamilton konnte mit dem zweiten Platz leben und gratulierte fair.
Das Podium wurde ebenfalls in die Arena gepflanzt. Als Zeremonienmeister wurde Nigel Mansell verpflichtet.
Dann konnte die Party steigen - mit Konfetti in Landesfarbe.
Der Vizeweltmeister ließ seinen ganzen Frust der letzten Rennen heraus.
Zum obligatorischen Siegerfoto ging es wieder in die Boxengasse.
Hamilton zeigte sich als guter Verlierer.
Noch einmal wollte er sich aber nicht duschen lassen.