Den Schornstein haben wir schon bei den Testfahrten gesehen. Die
Australien-Version unterschied sich aber leicht vom
Barcelona-Paket. Man erkennt gut, dass die Haube bis ganz nach
hinten geöffnet ist.
Wie gut die Ableitung der Heißluft funktioniert, konnte man in
der Startaufstellung beobachten. In den Kühler wurde vorne
Trockeneis eingeblasen und schon rauchte es hinten aus dem
Kamin.
Auch an den Bargeboards wurde Hand angelegt. Die deltaförmigen
Leitbleche bekamen kleine Ausschnitte. Aber immer noch sind sie im
Vergleich zur Konkurrenz sehr simpel gehalten.
Auch die Leitbleche am Seitenkasten wurden modifiziert. Sie
ziehen sich jetzt auf der Oberseite weit nach hinten. An der Spitze
des Dreiecks entsteht ein künstlicher Wirbel.
Bei McLaren gab es einen ganz neuen Frontflügel. Die
Update-Version (oben) unterscheidet sich gleich in mehreren Details
vom Vorgänger-Modell. Für Australien wurde aber nur ein Exemplar
fertig, das Fernando Alonso fahren durfte.
Probleme machte die Finne mit dem T-Flügel. Bei Kurvenfahrt
wackelte die verlängerte Haube so stark, dass die FIA einschritt.
Erst nach einer notdürftigen Verstärkung bekam die Flosse die
notwendige Stabilität.
Neue Spiegelhalterungen haben wir Ihnen schon am Ferrari
gezeigt. Auch Renault hatte in diesem Bereich nachgelegt. Die
Spiegel sind jetzt seitlich an der Cockpitwand montiert.
Force India brachte neben der neuen Lackierung auch einen neuen
Unterboden nach Melbourne. 17 Schlitze wurden vor den Hinterrädern
eingefügt, um die Wirbel der Walkbewegung einzufangen.
Williams hielt sich mit Upgrades noch zurück. An den Innenseiten
der Endplatten waren kleine dreieckige Elemente zu erkennen. Das
war es aber auch schon.