Wenn Feuerwehrleute Wunschzettel für Autos schreiben könnten, dürfte wohl so etwas wie der Ineos Grenadier mit Portalachs-Umbau herauskommen.
Wenn Feuerwehrleute Wunschzettel für Autos schreiben könnten, dürfte wohl so etwas wie der Ineos Grenadier mit Portalachs-Umbau herauskommen.
Wir konnten den Blaulicht-Boliden für den Katastrophenschutz ausprobieren.
Die Berufsfeuerwehr aus Mülheim an der Ruhr zählt zu den ersten Kunden, die so einen Boliden in Uniform stecken durfte.
Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Möglichkeit, Einsatzkräfte und umfangreiche Ausrüstung auch unter extremen Bedingungen zu transportieren.
Die Grenadier-Basisfahrzeuge wurden von LeTech umfassend an die Anforderungen des Feuerwehrdienstes angepasst.
Auffällig ist der passend zur verklebten Reflex-Folie gelb lackierte Dachgepäckträger, der neben einem Lichtbalken auch Rundumkennleuchten und Arbeitsscheinwerfer trägt.
Besonders aufwendig ist der Umbau der Fahrzeuge mit Portalachsen.
Dabei werden an die bestehenden Starrachsen des Grenadier sogenannte Radvorgelege-Getriebe montiert.
Die Seelenruhe, mit der sich der aufgerödelte Grenadier durch das Gelände bugsieren lässt, beeindruckt.
Die Fahreindrücke hinter dem Steuer liefert ein ziviler Grenadier Quartermaster mit identischem LeTech-Umbau, aber ohne Feuerwehrtechnik.
Teil des Umbaus ist eine elektrische Seilwinde an der Front.
Für besseren Grip abseits befestigter Straßen sorgen Mud-Terrain-Reifen in herrschaftlicher 37-Zoll-Größe, fast einen Meter hoch.
In Kombination mit einem Höherlegungsfahrwerk steigt die Bodenfreiheit um weitere 40 Millimeter
Die Heckleiter dient gleichzeitig als Aufnahme für einen 20-Liter-Kanister.
An den Fahrzeugseiten schützen sogenannte Rockslider die Karosserie vor Beschädigungen im Gelände.
In der Dachkonsole sind die zusätzlichen Steuerungsschalter für die Feuerwehrtechnik integriert.
In der Mittelkonsole befindet sich die Steuerung für die Reifenfüllanlage.
Ein leistungsfähiger Kompressor und Druckluftbehälter im Heck des Autos übernehmen die Ausführung.
Mit einer Luftleitung, die durch die Radnabe geführt ist (Pfeil), kann der Luftdruck der Reifen während der Fahrt verstellt werden.
Zweck der Übung ist, bei extrem schwierigem Untergrund den Luftdruck bis unter 0,5 bar ablassen zu können.
Der Quartermaster Pick-up bekam einen Trinkwasserbehälter aufgesetzt.
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