Mit einer umfassenden Überarbeitung hebt Mercedes-Benz seine 5,22 Meter lange elektrische Luxuslimousine EQS auf ein ganz neues Niveau.
Mit einer umfassenden Überarbeitung hebt Mercedes-Benz seine 5,22 Meter lange elektrische Luxuslimousine EQS auf ein ganz neues Niveau.
Mehr als ein Viertel der Fahrzeugumfänge sollen neu entwickelt oder grundlegend überarbeitet worden sein – mit Fokus auf Effizienz, Software-Integration und Hightech-Antrieb.
Die charakteristische One-Bow-Silhouette bleibt prinzipbedingt natürlich auch nach dem Facelift erhalten. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von bis zu 0,20 gehört der EQS weiterhin zu den effizientesten Serienfahrzeugen weltweit.
Die neue Batteriegeneration des EQS stellt den wohl größten Fortschritt dar. Bei unveränderten Abmessungen wurde der Energieinhalt von ursprünglich 108 kWh über 118 kWh auf nun bis zu 122 kWh erhöht.
Der kompromisslos aerodynamische Mercedes EQS ist als dediziertes Elektroauto weiterentwickelt worden. Mit 5,22 Meter Außenlänge ist er 18 Zentimeter kürzer als der BMW.
Der größte Kritikpunkt am Stuttgarter Flaggschiff bleibt bestehen – die Optik. Doch die Form-Vorteile sind unumstritten: Der Luftwiderstandsbeiwert liegt weiterhin bei rekordverdächtigen 0,20 – die Stirnfläche bei rund 2,51 m².
Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht erkennt – aber der EQS erhält mit MB.OS eine komplett neue, zentralisierte Softwarearchitektur. Ein Hochleistungsrechner verarbeitet nun Daten aus Fahrzeugsensorik, Nutzerinteraktionen und Cloud-Anbindungen. Die MBUX-Oberfläche integriert wie bisher mehrere Displays unter einer Glasfläche und stellt Funktionen kontextabhängig dar.
Die Antriebseinheiten des EQS wurden komplett neu entwickelt. Sie sind jetzt kompakter ausgeführt und sollen nochmals effizienter arbeiten können. Auch die Rekuperationsleistung wurde erhöht und erreicht nun bis zu 385 kW.
Der Mercedes-Benz EQS startet in Deutschland ab 94.403 Euro brutto. Der Einstieg in die Baureihe erfolgt künftig über den EQS 400. Für Geschäftskunden ergibt sich ein Nettopreis ab 79.330 Euro. Bisher startete das Flaggschiff bei 106.264 Euro.
Der Mercedes-Benz EQS behält auch nach der Überarbeitung seine bekannte One-Bow-Silhouette mit fließender Dachlinie und stark verrundeten Proportionen. Änderungen konzentrieren sich auf Details an der Front.
Die Antriebseinheiten wurden vollständig neu entwickelt und sollen einen deutlichen Fortschritt gegenüber den bisherigen Aggregaten darstellen. Sie sind kompakter, effizienter und leistungsfähiger.
Der EQS setzt bereits vor der Überarbeitung den Reichweitenmaßstab mit bis zu 821 Kilometern aus 118 kWh im Akku. Von nun an wird eine neue Batteriegeneration mit bis zu 122 kWh Energieinhalt eingesetzt. Die Zellchemie nutzt Siliziumoxid-Anteile zur Steigerung der Energiedichte. Das System arbeitet obendrein mit einer Spannung von 800 Volt. Damit steigt die maximale Ladeleistung auf bis zu 350 kW.
Im Mercedes kommt erstmals ein Zwei-Gang-Getriebe an der Hinterachse zum Einsatz, das unterschiedliche Übersetzungen für Anfahr- und Hochgeschwindigkeitsbereiche bereitstellt, was die Reichweite vor allem bei langen Autobahnfahrten deutlich erhöhen soll.